Dienstag, 27.09.

  • 19.00 Uhr
    Restaurant Da Mario, Heidelberg, Rohrbacher Str. 3

    gbs-Hochschulgruppe Rhein-Neckar trifft sich erstmals direkt.

    Die Hochschulgruppe der gbs Rhein-Neckar trifft sich erstmals face-to-face. Eingeladen sind alle, denen das Thema Humanismus und Universität am Herzen liegt. Da wir in der Location einen Tisch reserviert haben, ist eine Anmeldung gewünscht (http://www.gbs-hochschulgruppe-rhein-neckar.de/anmeldungen.html), aber nicht unbedingt erforderlich. Neben dem Kennenlernen und Gruppen-bezogenen Themen stehen auch Aktivitäten im neuen Semester auf der Agenda.

Mittwoch, 28.09.

  • 18.00 Uhr
    Kamera Kino in Heidelberg-Neuenheim, Brückenstraße 26

    Film und Gespräch anlässlich des internationalen „Safe Abortion Day“

    Der 28. September ist der internationale „Safe Abortion Day“ – ein jährlich stattfindender Aktionstag für einen sicheren und entkriminalisierten Zugang zum Schwangerschaftsabbruch. Um auf diesen Tag und die Themen der sexuellen und reproduktiven Selbstbestimmung sowie die oft unzureichende Versorgungslage von Frauen aufmerksam zu machen, zeigt das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg in Kooperation mit den Gloria-Gloriette-Kinos und der Beratungsstelle pro familia den Film „Niemals, selten, manchmal, immer“ (OmU - Original version with German subtitles).

    In NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER zeichnet Autorin und Regisseurin Eliza Hittman ein intimes Porträt zweier Teenager-Mädchen im ländlichen Pennsylvania. Konfrontiert mit einer ungewollten Schwangerschaft und fehlender Unterstützung in ihrer Heimat brechen Autumn und ihre Cousine Skylar über die Staatsgrenze nach New York City auf: Eine Reise geprägt von Freundschaft, Mut und Mitgefühl beginnt.

    Die Filmvorführung findet am Mittwoch, 28. September 2022, um 18 Uhr im Kamera Kino in Heidelberg-Neuenheim, Brückenstraße 26 statt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Nachgespräch mit Dr. Marie-Luise Löffler, der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heidelberg, sowie Kirsten Schmitz, der Leiterin von pro familia Heidelberg.

    pro familia Heidelberg ist Mitglied im regionalen Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Rhein-Neckar.

Donnerstag, 29.09.

  • 18.00 Uhr
    Haus der Begegnung, Jesuitenkirche Heidelberg

    Vortrag: „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“ – Raus aus der Kriegslogik - zurück zu einer Politik der Vernunft, der Entspannung und gemeinsamer Sicherheit

    Albrecht Müller, gebürtiger Heidelberger, war von 1969-1972, als die Grundlagen der Entspannungspolitik gelegt wurden, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und die Wahlkämpfe der SPD. Anschließend leitete er von 1973-1982 unter den Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt die Planungsabteilung im Bundes-kanzleramt, zu einer Zeit als die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa zusammentrat. Von 1987 bis 1994 war er für die SPD im Bundestag. Seit 2003 ist er Autor und Herausgeber der NachDenkSeiten.

Freitag, 30.09.

  • 19.00 Uhr
    Großmarkthalle Tominac Dossenheimer Landstraße 151 · Heidelberg

    gbs Rhein-Neckar: Regionalgruppentreffen mit öffentlichem Kurzvortrag und/oder Diskussion

    Von 19:00 bis 20:15 Uhr besprechen wir unsere Vereinsarbeit.

    Ab 20:30 Uhr beginnt die Diskussionsrunde zu einem aktuellen Thema oder ein Kurzvortrag mit anschließender Diskussion. Hier geht es zur Übersicht der Themen: https://gbs-rhein-neckar.org/VERANSTALTUNGEN/Gruppentreffen-Kurzvortraege-Diskussionsthemen/

    Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Demo-Basteltreffen der AIHD/iL

    Pinsel und Pils, Schilder und Schorle – und dabei jede Menge Raum für Diskussionen: Gemeinsam wollen wir Banner und Co. für die Demo „Winter is Coming“ vorbereiten, damit wir unseren Protest gegen die staatliche Krisen- und Kriegspolitik am 9. Oktober gut sichtbar auf die Straße tragen können. Dazu treffen wir uns am 30. September zu einer antifaschistischen Bastel-Kneipe – ab 19 Uhr im Café Gegendruck.

    Zusammen pinseln, zusammen picheln!

  • 19.30 Uhr
    Bürgerzentrum Kirchheim, Hegenichstraße 2

    Podiumsdiskussion: „Bessere Radwege und Mobilitätswende in Heidelberg – wie soll das gelingen?“

    Teilnehmende:

    • Theresia Bauer (Bündnis '90/Die Grünen)
    • Sören Michelsburg (SPD)
    • Eckart Würzner (amtierender Oberbürgermeister, parteilos)

    Moderation: Dominic Egger (Radentscheid)

    https://radentscheid-heidelberg.de/diskutieren/

    Das Fahrrad hat eine Schlüsselrolle für eine klimagerechte, gesunde und sichere Mobilität. In Heidelberg ist es das Hauptverkehrsmittel der Menschen unter 70 Jahren. Dennoch dominiert das Auto unser Stadtbild und den öffentlichen Raum. Für eine klimagerechte, gesunde und sichere Mobilität hat das Fahrrad eine Schlüsselrolle – aber nur dann, wenn sich auch Kinder, Ältere und ungeübte Menschen sicher auf dem Rad fühlen.

    Wir wollen den drei aussichtsreichsten OB-Kandidat*innen bei einer Podiumsdiskussion auf den Zahn fühlen und wissen, wie und ob sie die Mobilitätswende in den kommenden Jahren umsetzen wollen.

    Wir laden sie und euch herzlich zu unserer Podiumsdiskussion ein, um zu erfahren, was wir von den Kandidierenden erwarten können. Aufgrund beschränkter Plätze empfehlen wir, frühzeitig zu kommen. Neben der Diskussion auf dem Podium wird auch das Publikum einbezogen.

    Der Eintritt ist kostenfrei. Wir freuen uns jedoch über eine Spende: https://radentscheid-heidelberg.de/spenden/

    Veranstalter:
    Radentscheid Heidelberg

Samstag, 01.10.

  • 11.00 Uhr
    Anatomiegarten oder Theaterstr./Hauptstr

    Kundgebung zum bundesweiten Aktionstag: Keinen Euro für Krieg und Zerstörung! Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik! Stoppt den Krieg! Verhandeln statt Schießen!

  • 13.00 Uhr
    [M]Forum am Park, Poststr. 11

    Antifa-Kongress der VVN-BdA HD

    75 Jahre VVN: Antifaschistischer Kongress in Heidelberg am 1. Oktober

    Die VVN-BdA kann 2022 einen runden Jahrestag feiern, und auch wir als Kreisvereinigung Heidelberg organisieren eine Veranstaltung: Zum 75-jährigen Bestehen findet am Samstag, 1. Oktober 2022 ein antifaschistischer Kongress der VVN-BdA Heidelberg statt. Beginn ist um 13 Uhr im Forum am Park (Poststraße 11, 69115 Heidelberg)

    Vor 75 Jahren wurde die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) gegründet. In Heidelberg konnte bereits im März 1947 ein VVN-Kreisverband ins Leben gerufen werden. Die Gründungsmitglieder der Organisation kamen aus den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten und aus dem Widerstand gegen den Faschismus, von dem Deutschland zwei Jahre zuvor befreit worden war. Eine Welt des Friedens und der Freiheit, in der Faschismus und Krieg keinen Platz mehr haben, war ihr erklärtes Ziel.

    Anlässlich des Jubiläums wollen wir im Rahmen eines antifaschistischen Kongresses an die Ursprünge und Anfänge unserer Organisation sowie an ihre aktuellen Aufgaben erinnern und Perspektiven für die künftige antifaschistische Arbeit entwickeln. Außerdem wird die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ der VVN-BdA gezeigt, und an Infoständen gibt es viele aktuelle antifaschistische Materialien.

    Zum Programm:

    13.00 Uhr Sektempfang und Begrüßung

    13.30 Uhr Vortrag zur Geschichte der VVN – Dr. Ulrich Schneider (Kassel), Bundessprecher der VVN-BdA und Generalsektretär der FIR

    15.00 Uhr Podiumsdikussion „Erinnerungskultur“ mit Vertreter:innen von: Stolpersteininitiative Heidelberg, Lernort Kislau, KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen, VVN-BdA

    17.30 Uhr Vortrag „Vernichtungskrieg“ – Dr. Christian Streit (Heidelberg)

    19.00 Uhr Verabschiedung

    Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Sonntag, 02.10.

  • 10.00 Uhr
    Mannheim

    Workshop Humanismus - Ich fange bei mir an! Gewaltfreie Kommunikation

    Ein Workshop in zwei Teilen. Teil 2 Teilnahme an Teil 1 ist keine Voraussetzung für das Verständnis von Teil 2. In Teil 2 geht es um

    Gewaltfreie Kommunikation

    In dem Workshop geht es nicht darum, wie die Welt und die Gesellschaft nach humanistischen Prinzipien gestaltet sein sollten. Es geht ganz konkret um dich selbst und deine humanistischen Prinzipien. Dabei beschäftigen wir uns mit

    -deinem wertschätzenden Umgang mit dir selbst und anderen, insbesondere in Drucksituationen. -deiner aktiven und passiven Feedback- und Kritikfähigkeit. -deinen Schmerzgrenzen (Trigger) in Diskussionen und warum du die kennen solltest. -der Bedeutung von Emotionen als Motivatoren und als Botschafter und wie Emotionsmanagement am besten gelingt. -deinen Vorurteilen, Befangenheiten und kognitiven Verzerrungen (Bias-Fallen). -deiner persönlichen Checkliste für skeptisches und rationales Denken. -deinem Verhalten in Diskussions- und Arbeitsrunden. -deinen Reflexionen und warum Erwartungen eine Falle sein können. -deinem Verhalten bei Betroffenheit und im Nichtbetroffensein – und wie du Distanz bei eigener Betroffenheit herstellst.

    Je offener du bist, konkrete Beispiele aus deinem eigenen Leben und Erleben einzubringen, umso mehr wirst du von den Inhalten des Workshops ganz persönlich profitieren.

    Der Workshop lebt vom Austausch unter den Teilnehmenden. Er ist keine Lehrveranstaltung. Der Moderator (Dirk Winkler - Vorstand gbs Rhein-Neckar) wird aber immer für fachlichen Input sorgen.

    Wann: Sonntag 02.10.2022 um 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

    Ort: Mannheim (Der genaue Ort wird nach der Anmeldung mitgeteilt.)

    Kosten: Teilnahme kostenlos. Keine Vereinsmitgliedschaft notwendig. Anmeldung zwingend erforderlich: https://gbs-rhein-neckar.org/KONTAKT/VERANSTALTUNGSANMELDUNG/ Bei Veranstaltung "Workshop Humanismus" angeben.

    Anmeldung: Zwingend notwendig. Zur Anmeldung: https://gbs-rhein-neckar.org/KONTAKT/VERANSTALTUNGSANMELDUNG/

  • 20.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    leckeres veganes Essen

    leckeres veganes Essen - jeden Sonntag im Gegendruck!

Montag, 03.10.

  • 18.00 Uhr
    [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    Gemeinsames Kochen mit dem Sweet Home Project

    Nach einer längeren Corona-Pause endlich wieder gestartet: das Projekt "Sweet Home"!

    Hierbei handelt es sich um eine gemischte Gruppe an Menschen, die sich jeden Montag um 18 Uhr in der ZEP (Zeppelinstraße 1, HD-Neuenheim) zum gemeinsamen Kochen, Essen und Austausch trifft. Manchmal entstehen daraus auch spontan Spieleabende, Jam-Sessions o. Ä., eben was sich so ergibt.

    Die Grundidee: Jede Woche kocht eine andere Person ein Gericht (meistens aus der eigenen Kultur). Dadurch lernt man immer wieder Neues kennen und darf leckere Dinge probieren. Letztendlich soll Sweet Home ein Ort sein, wo jede: r vorbeikommen kann, willkommen ist und sich wohlfühlt.

    Sweet Home ist aus einer Initiative von Geflüchteten über das Projekt "Each1Teach" entstanden. Das Projekt ist selbstverwaltet und alle dürfen ihren Anteil beitragen, wenn sie wollen. Für das Essen gibt jede:r Teilnehmer: in möglichst eine kleine Spende.

    Sweet Home freut sich immer über neue Gesichter. Schaut also ebenfalls einfach mal vorbei! :-)

    Weitere Infos: [fb.com/ProjectSweetHome]

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Treffen des SDS Heidelberg

    Treffen des SDS Heidelberg

Dienstag, 04.10.

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Come over and read a book

    Infoladenkneipe

Samstag, 08.10.

  • 11.00 Uhr
    Abraham-Lincoln-Allee 7, 68309 Mannheim

    Tour du Mietshäuser Syndikat - Radtour zu den Projekten des Mietshäuser Syndikats in Mannheim und Schwabenheim

    Dieses Mal führt uns die Tour durch Mannheim bis nach Schwabenheim! Wir wollen am Samstag, den 8.Oktober 2022 eine Herbsttour durchs Delta für alle Wohnprojektler*innen und für interessierte Besucher*innen anbieten. Wie bereits bei den vergangenen Radtouren ist das Ziel der gemeinsamen Radtour eine bessere Vernetzung der Mietshäusersyndikatsprojekte im Rhein-Neckar Delta, ein persönliches Kennenlernen der Bewohner*innen und ein Öffnen von Türen und Ideen. Es ist für alle, die sich mit dem Konzept des Mietshäusersyndikats auseinandersetzen und gleichzeitig die bestehende alternative Wohnlandschaft im Rhein-Neckar Delta erkunden wollen. Unsere Vision ist es, die Struktur Tour du Syndikat langfristig als eine Möglichkeit der Begegnung und des Austauschs im Rahmen des Mietshäusersyndikats zu etablieren. https://www.syndikat.org/tour-du-syndikat/

Sonntag, 09.10.

  • 10.30 Uhr
    Cafebar & Restaurant »Merlin« Bergheimer Straße 85 · 69115 Heidelberg

    Humanisten-Brunch im Merlin

    Datum: 09.10.2022 10:30 Uhr

    Wir laden herzlich ein zu unserem Humanisten-Brunch für Säkulare, Freidenker, Skeptiker, Atheisten und Humanisten. Diese Austauschplattform ist wieder regelmäßig jeden Monat.

    Ohne Agenda oder festen Rahmen lebt das Treffen von dem, was jeder an Themen, Neugierde und Erwartungen mitbringt. Sozialer Austausch, lebhafte Diskussionen, spannende An- und Einsichten und interessante Menschen sind die Garanten eines angenehmen Sonntagmorgens in angenehmer und ungezwungener Atmosphäre.

  • 14.00 Uhr
    Treffpunkt: Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim

    Protest-Sonntagsspaziergang: „Alle AKWs abschalten!  Keine Laufzeitverlängerungen!”

    Atomkraftwerke sind eine unverantwortliche Hochrisikotechnologie!

    Die Langzeitlagerung des für tausende von Jahren tödlich strahlenden hochradioaktiven Atommülls ist ungelöst. Eine „sichere Lösung“ wird es nie geben. Sowohl am Atomkraftwerk Neckarwestheim wie auch am AKW Isar wurde die für den AKW-Betrieb vorgeschriebene 10-jährige große periodische Sicherheitsüberprüfung wegen des Abschalttermins 31.12.22 ausgesetzt. Die letzten periodischen Prüfungen fanden 2009, also vor nunmehr 13 Jahren statt. Ein Weiterbetrieb ohne diese Prüfungen ist verantwortungslos und widerspricht den atomrechtlichen Voraussetzungen.

    In Neckarwestheim gibt es ein gravierendes Sicherheitsproblem mit Korrosion an über 350 Rohren in den Dampferzeugern. Es besteht die Gefahr, dass Rohre nach einer Rissbildung brechen und Wasserdampf mit hoher Radioaktivität austritt. Dies kann zu einem schweren Störfall, im schlimmsten Fall zum Super-GAU in Neckarwestheim führen. Eine sofortige Evakuierung im großen Umkreis bis Heilbronn/Stuttgart usw. und unbewohnbare Gebiete wären die Folge.

    Als Entschädigung für den Atomausstieg und damit für den Wegfall von früher zugesagten Strommengen haben die AKW-Betreiber im Jahr 2021 insgesamt über 2,4 Milliarden Euro erhalten. Konkret Vattenfall 1,4 Mrd., RWE 880 Millionen, EnBW 80 Mio., EON 42,5 Millionen. Bei einer Laufzeitverlängerung müssen die Konzerne das Geld zurückbezahlen.

    Klimaschutz ist nur durch eine rasche weitere Energiewende möglich!

    Hitzeperioden, Dürren, Starkregen und Überschwemmungen mit vielen Toten sind die Folgen einer falschen fossilen Energiepolitik mit umweltschädlichen Energien. Der dadurch verursachte Klimawandel führt jetzt auch in Deutschland und Europa zu unvorhersehbaren Zerstörungen und negativen Klimafolgen. Das jahrelange politische Ausbremsen der Erneuerbaren zu Gunsten von Atom und den Fossilen rächt sich bitter. Jetzt wird mit vielen Milliarden eine neue fossile Infrastruktur errichtet. Mit Flüssiggas, mit umweltschädlichem Fracking-Gas aus den USA, mit neuen Terminals. Die Bundesregierung unterstützt die weltweite Erschließung von neuen Öl und Gasfeldern. So werden die umweltfreundlichen Erneuerbaren weiter ausgebremst.

    Es gibt kein Strom, sondern ein selbstverschuldetes Wärmeproblem

    Statt einer raschen, weiteren Energiewende wurde die Abhängigkeit von Gas und Öl aus Russland noch erhöht. Weiter Atom und Fossile zu nutzen ist der falsche Weg. Die Energiewende bei Strom, Wärme und Verkehr ist längst möglich. Sonne und Wind stehen allen umweltfreundlich und kostenlos zur Verfügung. Die Erzeugung und Weitergabe von Strom und Wärme an Dritte darf nicht behindert werden. Der Zubau von neuen Energiewende-Anlagen wie Windräder und Photovoltaik und die Nutzung und Weitergabe von Strom und Wärme an Dritte darf nicht mehr behindert werden. Wir fordern ein Milliarden-Invest-Programm von Bund, Ländern und Kommunen in erneuerbare Energien. Indem z. Bsp. auf allen geeigneten Flächen Photovoltaik und Solarthermie installiert wird. So können kurzfristig Fossile, vor allen Dingen Gas und Öl, eingespart werden.

  • 15.00 Uhr
    [M]Stadtbücherei, Poststraße 15

    Demo "Winter ist coming. Zeit, Feuer zu machen!"

    Ein heißer Herbst steht uns bevor, in dem es gilt, mit starken antikapitalistischen Protesten Perspektiven jenseits von Kriegspolitik und Verwertungslogik aufzuzeigen. Mit der Demo „Winter is coming. Zeit, Feuer zu machen!“ wollen wir am 9. Oktober 2022 einen kämpferischen Auftakt setzen. Beginn ist um 15 Uhr an der Stadtbücherei Heidelberg.

    Winter is coming. Zeit, Feuer zu machen!

    Alle reden von den Krisen und wie sie uns alle treffen: Corona war eine „Belastung für alle“, durch Krieg und Inflation müssen „alle den Gürtel enger schnallen“. Diese Erzählung ist nichts anderes als eine Lüge, denn während immer mehr Menschen in finanzielle Notlage rutschen, gibt es gleichzeitig einen Anstieg an Millionär*innen und Milliardär*innen. Während Menschen auf der ganzen Welt vor Krieg und Hunger fliehen, knallen bei Waffenproduzenten wie Rheinmetall oder Heckler & Koch bei jedem neuen Krieg die Sektkorken noch lauter. Mit der Gasumlage soll die Bevölkerung die Profite von Großkonzernen schützen. Während die Ölkonzerne mit dem so genannten Tankrabatt Milliardengewinne machen, hat dieser für die Bevölkerung keinen entlastenden Effekt. Die Menschen, die sich das Leben schlichtweg nicht mehr leisten können, werden immer mehr, und es wird immer offensichtlicher, dass das in diesem Wirtschaftssystem kein Fehler, sondern logische Konsequenz ist. Die neoliberale Ampel-Regierung trommelt bereits vom großen Verzicht aller ab Herbst, während eine Übergewinnsteuer oder andere Maßnahmen abgewiegelt werden, die diejenigen zur Kasse bitten, die an der Krise verdienen. Eine Umverteilung, wie wir sie brauchen, wird es im Kapitalismus nicht geben.

    Wir haben es satt, dass so viele Menschen für die Profite von wenigen Reichen arbeiten, sparen und frieren sollen und mit ihrem Lohn kaum noch über die Runden kommen. Auch innerhalb der Klasse der Ausgebeuteten gibt es nochmals starke Unterschiede: Der patriarchale Kapitalismus unterwirft Frauen* ohnehin weit prekäreren Lebensbedingungen, und durch den Gender Pay Gap sind sie noch weit häufiger von Verarmung betroffen. Migrant*innen und rassifizierte Menschen sind ebenfalls überdurchschnittlich oft von Notlagen betroffen – von der Bevölkerung in ärmeren Ländern und besonders im globalen Süden ganz zu schweigen: In vielen Staaten drohen aufgrund des Ukrainekriegs extreme Hungersnöte, die durch den Klimawandel noch verstärkt werden. Und von Klimaschutz redet keine*r mehr: Fossile Energie wird propagiert wie seit Jahren nicht mehr, und statt in den Erhalt eines bewohnbaren Planeten fließen die Milliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr.

    Statt der Befriedigung minimaler Grundbedürfnisse gibt es Militärpropaganda und nationalistisches Getöse, das die Klassengegensätze übertünchen soll. Aber es sollte klar sein: Die Krise trifft eben nicht uns alle! Klassenbewusstsein bedeutet für uns, dass wir aufzeigen, wer in diesem System die Gewinner*innen und wer die Verlierer*innen sind und dass das Verhältnis zwischen diesen kein friedliches sein kann. Klassenkampf von unten bedeutet, dass wir uns zusammentun, um uns gemeinsam gegen Lohndumping, Teuerungen und Mietwucher zu wehren. Es bedeutet, den Ausbeuter*innen – egal wie freundlich und in welcher Parteienfarbe sie sich präsentieren – zu zeigen, dass wir viele und wütend sind. Es bedeutet, dass wir uns nicht gegenseitig in arm und ärmer, in tüchtig und faul oder in Deutsche und Nichtdeutsche unterteilen, sondern miteinander gegen die vorgehen, die sich über unsere Uneinigkeit freuen und davon profitieren. Lasst euch nicht erzählen, dass es euch ja gut geht, solange ihr nicht hungern müsst. Deutschland ist ein Wohlstandsland, aber wessen Wohlstand ist das? Wer muss mehr und länger arbeiten und kann sich trotzdem weniger leisten? Wer drückt die Löhne und hebt die Mieten? Lasst euch nicht mit Halbwahrheiten abspeisen, sondern zeigt euch solidarisch mit allen Ausgebeuteten hier und auf der Welt.

    Es wird mal wieder deutlich, was Kapitalismus bedeutet: Verluste werden vergesellschaftet, Profite privatisiert. Wir verlangen nichts anderes als ein Ende dieses menschenverachtenden Wirtschaftssystems, das ein paar Gewinner*innen und viele Verlierer*innen erzeugt. Solange die einen im Müll nach Essen suchen müssen und die anderen Diäten machen, damit der Pelz noch passt, kann und darf es keinen sozialen Frieden geben.

    Die berechtigte Wut wächst, und eine antikapitalistische Linke muss bereitstehen, um Antworten zu geben, um den rechten Rattenfängern nicht das Feld zu überlassen. Denn die werden keine Probleme lösen, sondern über Ungerechtigkeiten schimpfen, nach rassistischen Mustern Sündenböcke suchen und antisemitische Verschwörungstheorien verbreiten, während sie mit Unterdrückung einzelner Teile der Bevölkerung Ausbeutung und Schikane nur noch verschärfen wollen.

    Wir werden am deshalb am 09.10. um 15 Uhr von der Stadtbücherei aus auf die Straße gehen, um unserer Wut Ausdruck zu verleihen.

  • 20.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    leckeres veganes Essen mit der AIHD/iL

    leckeres veganes Essen - jeden Sonntag im Gegendruck!

Montag, 10.10.

  • 18.00 Uhr
    [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    Gemeinsames Kochen mit dem Sweet Home Project

    Nach einer längeren Corona-Pause endlich wieder gestartet: das Projekt "Sweet Home"!

    Hierbei handelt es sich um eine gemischte Gruppe an Menschen, die sich jeden Montag um 18 Uhr in der ZEP (Zeppelinstraße 1, HD-Neuenheim) zum gemeinsamen Kochen, Essen und Austausch trifft. Manchmal entstehen daraus auch spontan Spieleabende, Jam-Sessions o. Ä., eben was sich so ergibt.

    Die Grundidee: Jede Woche kocht eine andere Person ein Gericht (meistens aus der eigenen Kultur). Dadurch lernt man immer wieder Neues kennen und darf leckere Dinge probieren. Letztendlich soll Sweet Home ein Ort sein, wo jede: r vorbeikommen kann, willkommen ist und sich wohlfühlt.

    Sweet Home ist aus einer Initiative von Geflüchteten über das Projekt "Each1Teach" entstanden. Das Projekt ist selbstverwaltet und alle dürfen ihren Anteil beitragen, wenn sie wollen. Für das Essen gibt jede:r Teilnehmer: in möglichst eine kleine Spende.

    Sweet Home freut sich immer über neue Gesichter. Schaut also ebenfalls einfach mal vorbei! :-)

    Weitere Infos: [fb.com/ProjectSweetHome]

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Treffen des SDS Heidelberg

    Treffen des SDS Heidelberg

Mittwoch, 12.10.

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Sprechstunde der Roten Hilfe HD/MA: Rechtshilfeberatung für von Repression Betroffene

    Sprechstunde der Roten Hilfe HD/MA: Rechtshilfeberatung für von Repression Betroffene

    Böse Post von Polizei und Staatsanwaltschaft nach einer Demo? Fragen, wie es nach der Festnahme bei der Blockade weitergeht? Linke Aktivist*innen, die wegen einer politischen Aktion Repression abbekommen und Tipps zum Umgang damit benötigen, können von 19 bis 20 Uhr im Café Gegendruck Aktive der Roten Hilfe HD/MA treffen und mit ihnen das weitere Vorgehen besprechen.

Donnerstag, 13.10.

  • 19.30 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Alerta! Das Offene Treffen der AIHD/iL

    Alerta! Das Offene Treffen der AIHD/iL

    Raus aus der Ohnmacht! Vernetz dich, bring dich ein, werde aktiv!

    Gerade jetzt ist es wichtig, sich zusammenzutun, um gemeinsam gegen all die unhaltbaren Zustände zu kämpfen: Kriege und Unterdrückung weltweit, Nazis in den Parlamenten und bei der Polizei, Rassismus und Patriarchat, Klimazerstörung und Kapitalismus ... Es gibt viel zu tun. Deshalb wollen wir einen Anlaufpunkt bieten für Leute aus Heidelberg und der Umgebung, die sich für antifaschistische Politik interessieren und aktiv werden (oder bleiben) wollen. Egal, ob du neu in der Stadt bist oder schon lange hier wohnst, komm vorbei und bring deine Freund:innen mit. Beim Alerta wollen wir aktuelle politische Vorgänge in Heidelberg, der Rhein-Neckar-Region und darüber hinaus besprechen, Termine und Planungen austauschen und uns vernetzen. Hier hast du die Möglichkeit, Leute kennenzulernen, dich zu informieren, Aktionsideen einzubringen und Themen, die dich beschäftigen, anzusprechen.

Samstag, 15.10.

  • 12.00 Uhr
    https://www.tropfsteinhoehle.eu/startseite.html Anmeldung zwingend erforderlich: https://gbs-rhein-neckar.org/KONTAKT/VERANSTALTUNGSANMELDUNG/ (Bitte "Tropfsteinhöhle" angeben)

    Ausflug zur Eberstadter Tropfsteinhöhle

    Am Samstag 15.10.2022, um 12:00 Uhr startet die Führung (Sonderführung nur für uns) durch die faszinierende Höhlenwelt.

    Man kann kurz vorher direkt zum Eingang, Höhlenweg 8, 74722 Buchen (Odenwald), kommen und mit uns, unter fachkundiger Führung, gemeinsam die Höhle, erkunden. Oder man kann vom Bahnhof Bödigheim (ab 10:30 Uhr - Treffpunkt vor dem Bahnhof) mit uns zur Höhle wandern.

    Anfahrt mit ÖPNV: https://www.tourismus-bw.de/attraktionen/eberstadter-tropfsteinhoehle-c62f1ff348

    Aus Richtung Mannheim/Heidelberg: S1 ab Mannheim 08:37 Uhr, Halt in Heidelberg 08:54 Uhr. Umstieg in Seckach und Ankunft in Bödigheim 10:27 Uhr. (Zwischenhalte siehe Fahrplanauskunft DB) Von dort wandern wir gemütlich eine knappe Stunde bis zur Höhle.

    Nach der Höhlenbesichtigung von gut einer Stunde und einem Restaurantbesuch in der Nähe treten wir die Rückwanderung zum Bahnhof an.

    Anmeldung zwingend erforderlich. Teilnehmer erhalten eine Telefonnummer, mit der es möglich ist die anderen Teilnehmer im Zug zu finden.

    Kostenbeitrag für den Besuch der Höhle 3 Euro für Vereinsmitglieder, 4,50 Euro für Nichtvereinsmitglieder. Nichtvereinsmitglieder sind herzlich willkommen an dem Ausflug teilzunehmen.

    In der Eberstadter Tropfsteinhöhle gilt Maskenpflicht!

Sonntag, 16.10.

  • 14.00 Uhr
    Ehemalige Konversionsfläche US-Hospital Heidelberg-Rohrbach

    Führung über das Collegium Academicum Gelände mit anschließender Infoveranstaltung zur Projektfinanzierung.

    Das selbstverwaltete Wohnheim Collegium Academicum lädt herzlich zu einer Führung über das Gelände von 14 bis 16 Uhr ein. Im Anschluss findet eine Infoveranstaltung zu Direktkrediten als Einblick in unsere Projektfinanzierung statt. Treffpunkt für die Führung ist am Bauzaun in der Karlsruher Straße, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Ortenauer Straße.

  • 20.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    leckeres veganes Essen mit dem SDS

    leckeres veganes Essen - jeden Sonntag im Gegendruck!

  • 21.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Filmabend “Bi Arnas“

    Über 10.000 politische Gefangene hatte die baskische Unabhängigkeitslinke seit 1960 zu beklagen. Unter ihnen auch zahlreiche Frauen. Die Dokumentation „Bi Arnas“ (baskisch mit deutschen Untertiteln) erzählt die Geschichte von María Nieves Díaz und ihrer gefolterten Tochter Iratxe Sorzabal.

    Die Zahl der Bask:innen, die von Staat und Militär gefoltert und misshandelt wurden, geht weit in die Tausende, obwohl nur wenige von ihnen offiziell anerkannt wurden. Auch heute befinden sich noch immer viele Bask:innen aufgrund von Folteraussagen in Gefangenschaft.

    Gemeinsam mit Tomax, einem ehemaligen politischen Gefangenen aus dem Baskenland, wollen wir über die aktuelle Situation in Knästen und die baskische Unabhängigkeitslinke im Allgemeinen diskutieren.

    Was können wir lernen? Welche Erfahrungen möchten wir weiter geben? Wie sieht unsere Praxis in Bezug auf politische Gefangene und Repressionen aus? Wie könnte eine Vernetzung politischer Bewegungen aus dem Baskenland und Deutschland aussehen?

Montag, 17.10.

  • 18.00 Uhr
    [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    Gemeinsames Kochen mit dem Sweet Home Project

    Nach einer längeren Corona-Pause endlich wieder gestartet: das Projekt "Sweet Home"!

    Hierbei handelt es sich um eine gemischte Gruppe an Menschen, die sich jeden Montag um 18 Uhr in der ZEP (Zeppelinstraße 1, HD-Neuenheim) zum gemeinsamen Kochen, Essen und Austausch trifft. Manchmal entstehen daraus auch spontan Spieleabende, Jam-Sessions o. Ä., eben was sich so ergibt.

    Die Grundidee: Jede Woche kocht eine andere Person ein Gericht (meistens aus der eigenen Kultur). Dadurch lernt man immer wieder Neues kennen und darf leckere Dinge probieren. Letztendlich soll Sweet Home ein Ort sein, wo jede: r vorbeikommen kann, willkommen ist und sich wohlfühlt.

    Sweet Home ist aus einer Initiative von Geflüchteten über das Projekt "Each1Teach" entstanden. Das Projekt ist selbstverwaltet und alle dürfen ihren Anteil beitragen, wenn sie wollen. Für das Essen gibt jede:r Teilnehmer: in möglichst eine kleine Spende.

    Sweet Home freut sich immer über neue Gesichter. Schaut also ebenfalls einfach mal vorbei! :-)

    Weitere Infos: [fb.com/ProjectSweetHome]

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Treffen des SDS Heidelberg

    Treffen des SDS Heidelberg

Dienstag, 18.10.

  • 19.00 Uhr
    Gourmet-Palace Asia-Grill-Restaurant, Neckarplatt 3, 68259 Mannheim

    Atheisten-Stammtisch

    Bei gutem Wetter Tisch auf Terrasse, bei schlechtem Wetter im hinteren Gastraum. Bitte beim Service nachfragen.

    Ungezwungen und ohne Programm miteinander quatschen, nach Lust und Laune. Wer da ist, ist da.

    Jeden 3. Dienstag im Monat.