Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus der Stadt Heidelberg

antifa  geschichte 

Dienstag, 27.01.2026 18.00 Uhr

Großer Rathaussaal (Marktplatz 10)

seit nunmehr 30 Jahren gedenken die Menschen am 27. Januar weltweit der Opfer des Nationalsozialismus. Dieser Gedenktag wurde im Jahr 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ins Leben gerufen und mit der klaren Aufgabe verknüpft, an diesem Tag ein würdiges Gedenken zu ermöglichen und die Erinnerung an die vielen grausamen Schicksale wach zu halten.

In diesem Jahr möchten wir besonders die Biografien von Menschen mit Behinderungen näher beleuchten, die in Heidelberg Furchtbares erleben mussten.

Neben Ausschnitten aus dem inklusiven Theaterprojekt „Ein Platz im Gedächtnis“, das im vergangenen Jahr als Kooperation zwischen dem Theater und Orchester Heidelberg sowie der städtischen Behindertenbeauftragten Christine Reiß entstanden ist, erhalten Sie Einblicke in den Inklu-Slam vom Aktionsbündnis Inklusion. Die Gedenkansprache wird Kathrin Bauer von der Gedenkstätte Grafeneck halten, wo 1940 insgesamt 10.654 Menschen aus Baden-Württemberg aufgrund von Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ermordet wurden.

Teilnahme nur mit Voranmeldung unter https://formulare.virtuelles-rathaus.de/metaform/Form-Solutions/sid/assistant/6564b1d571094d0e7940ebd2

Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.