Podiumsdiskussion: "Folter im Rechtsstaat" mit Reinhard Marx (Frankfurt), Heidi Gauch (Ulm) und Jochen Frohwein (Heidelberg)

    unimut 

    Mittwoch, 07.12.2005
    19.30 Uhr
    Neue Uni, HS 1

    Die VeranstalterInnen (ai-Hochschulgruppe) schreiben:

    Im Brennpunkt der Diskussion steht die Frage danach, ob eine Aufweichung des absoluten Folterverbots in bestimmten Fällen, wie beispielsweise denen, die im Zusammenhang mit terroristischen Attentaten stehen, legitimiert werden darf . Seit den Anschlägen des 11. September werden immer wieder, gerade auch in westlich-demokratischen Rechtsstaaten, Relativierungen des Foltergebots entgegen zuvor international verhandelter Abkommen verzeichnet. Zu genanntem Thema diskutieren in der Runde neben Mitgliedern von Amnesty International folgende Experten: Reinhard Marx (ai-Experte zum Thema Folter und Asylrechtsanwalt, Frankfurt/Main), Heidi Gauch (Kinder- und Jugendpsychotherapeutin am Zentrum für Folteropfer in Ulm), Prof. Dr. Jochen Frohwein (Dozent für Völkerrecht an der Universität Heidelberg).

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.