Dienstag, 19.10.

  • 18.00 Uhr
    online

    Workshop Awareness-Arbeit

    Online-Workshop: Awareness - "Wir wollen, dass es allen Menschen möglichst gut geht" 19.10.2021, 18-21 Uhr 'To be aware' lässt sich in diesem Kontext übersetzen als: sich bewusst sein, sich informieren, für gewissen Problematiken sensibilisiert sein. Awareness ist ein Konzept, dass sich gegen jede Form von Grenzverletzung, Gewalt und Diskriminierung in Handlung und Haltung stellt. Diese sollen nicht toleriert werden. Stattdessen sollen Veränderungs- und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. In diesem Workshop wollen wir uns dazu mit folgenden Fragen beschäftigen: Was haben Diskriminierungs- und Privilegierungsstrukturen mit dem Thema zu tun? Was bedeutet es, Awareness-Arbeit zu machen? Was für Probleme treten dabei oft auf? Wie lässt sich mit Grenzüberschreitungen und Übergriffen konstruktiv umgehen? Wie lässt sich Awareness-Arbeit weiterdenken? Der Workshop wird über Zoom stattfinden. So kann er auch möglichst dynamisch gehalten werden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Workshop richtet sich vorrangig an Studierende der Uni Heidelberg. Wenn Plätze frei sind, können aber auch Menschen von außerhalb mitmachen. Es gibt insgesamt 16 Plätze. Bitte melde dich per Email unter queerreferat@stura.uni-heidelberg.de an. Dort erhälst du dann weitere Informationen.

Freitag, 22.10.

  • 16.15 Uhr
    [M]StuRa-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Hybridtreffen des AK LeLe

    Du willst das Studium an der Uni verändern?

    Du willst dich für bessere Lehre einsetzen und gemeinsam mit anderen Leuten Ideen dafür entwickeln?

    Dann kannst du heute Nachmittag bei uns vorbeikommen.

    Wir sind 5-8 Studierende, die gerne über Lehre und Lernen an der Uni diskutieren, wir treffen uns im StuRa-Büro physisch, sind aber auch per Videokonferenz erreichbar:

    https://bbb.stura.uni-heidelberg.de/b/chr-y23-upq

    Teilnehmen können alle Interessierten - Vorerfahrungen sind keine Voraussetzung

    https://www.stura.uni-heidelberg.de/vs-strukturen/aksags/ak-lehre-und-lernen/

Donnerstag, 28.10.

  • 16.30 Uhr
    Alte PH, Keplerstraße 87

    Kundgebung: 50 Jahre Berufsverbote

    Am 28. Januar 1972 verabschiedeten die Ministerpräsidenten der Länder unter Vorsitz von Willy Brandt den „Extremistenbeschluss“ oder sogenannten Radikalenerlass. Grundlage bildete die aus der Nazizeit übernommene „Gewährbieteklausel“ in den deutschen Beamtengesetzen, die beim bloßen Verdacht einer „falschen Gesinnung“ die Entfernung aus dem Öffentlichen Dienst ermöglichte.

    In den folgenden Jahren wurden ca. 3,5 Millionen Bewerber*innen für Berufe im öffentlichen Dienst überprüft. Der Verfassungsschutz erhielt den Auftrag zu entscheiden, wer als „Radikaler“, als „Extremist“ oder als „Verfassungsfeind“ zu gelten hatte. Personen, die „nicht die Gewähr bieten, jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten“, wurden erst gar nicht eingestellt oder aus dem öffentlichen Dienst entfernt.

    Die Überprüfungen führten bundesweit zu etwa 11.000 Berufsverbotsverfahren, 2.200 Disziplinarverfahren, 1.256 Ablehnungen von Bewerbungen und 265 Entlassungen. Betroffen waren Kommunist*innen, andere Linke bis hin zu SPD-nahen Studierendenverbänden, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN-BdA und Gewerkschafter*innen.

    Mitglieder und Sympathisant*innen rechter Parteien und Gruppierungen wurden dagegen im öffentlichen Dienst geduldet und bei Bewerbungen fast nie abgelehnt. Baden-Württemberg bildete eine besonders unrühmliches Zentrum der Berufsverbote.

    „Berufsverbote-Hochburg“ war die Pädagogische Hochschule (PH) Heidelberg. Bei den meisten der dort rund 50 abgelehnten Lehrerinnen und Lehrer erfolgte dies mit der Begründung „Kandidatur für linke Hochschulgruppen“; aber auch Teilnahme an einer Demonstration gegen Fahrpreiserhöhungen oder wie bei Hornung die bloße Unterschrift unter eine Protesterklärung gegen den „Schieß-Erlass“ – der baden-württembergischen Variante des Ministerpräsidentenerlasses von 1972, benannt nach dem damaligen CDU-Innenminister Karl Schieß, unter den Nazis als „Hakenkreuz-Karle“ bekannt.

    Der Radikalenerlass war der Auftakt für eine beispiellose Hetzjagd gegen Linke. Ungezählte berufliche und private Biographien wurden zerstört und ein Klima der Einschüchterung und des Duckmäusertums verbreitet.

    Heute, 50 Jahre später, warten die Betroffenen noch immer vergeblich auf eine Rehabilitierung. Die gesetzlichen Grundlagen für Berufsverbote bestehen nach wie vor fort.

    Deshalb fordern wir:

    • Die Baden-württembergische Regierung muss sich für das begangene Unrecht entschuldigen und die Betroffenen endlich rehabilitieren und entschädigen!
    • Jedem Versuch, einen neuen Radikalenerlass zu etablieren - auch unter dem durchsichtigen Vorwand, diesmal gegen Rechts vorgehen zu wollen - ist eine klare Absage zu erteilen.
    • Die gesetzlichen Grundlagen für Gesinnungsschnüffelei und politische Repression müssen aus den Beamtengesetzen gestrichen werden!
    Veranstalter:
    „Initiativgruppe 50 Jahre Radikalenerlass“
  • 19.00 Uhr
    Geschaftsstelle der IGM, Friedrich-Ebert-Anlage 24

    Semesterauftakt GEW Hochschulgruppe

    Gewerkschaftsarbeit ist mehr als einmal streiken gehen! Die Hochschulgruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lädt alle Interessierten zu einem geselligen Semesterstart ein. Bei Pizza und Bier sprechen wir darüber, wie Gewerkschaften die Situation von Studierenden und Dozierenden verbessern können und starten gemeinsam in das neue Semester.

Freitag, 29.10.

  • 16.15 Uhr
    [M]StuRa-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Hybridtreffen des AK LeLe

    Du willst das Studium an der Uni verändern?

    Du willst dich für bessere Lehre einsetzen und gemeinsam mit anderen Leuten Ideen dafür entwickeln?

    Dann kannst du heute Nachmittag bei uns vorbeikommen.

    Wir sind 5-8 Studierende, die gerne über Lehre und Lernen an der Uni diskutieren, wir treffen uns im StuRa-Büro physisch, sind aber auch per Videokonferenz erreichbar:

    https://bbb.stura.uni-heidelberg.de/b/chr-y23-upq

    Teilnehmen können alle Interessierten - Vorerfahrungen sind keine Voraussetzung

    https://www.stura.uni-heidelberg.de/vs-strukturen/aksags/ak-lehre-und-lernen/