Film und Diskussion: "Work hard, play hard"

    film 

    Sonntag, 07.07.2013
    17.00 Uhr
    [M]Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    "Work Hard Play Hard" enthüllt durch einen Einblick in moderne Unternehmen und ihr "Human Ressource Management" die Strukturen, die entwickelt wurden, um die Ressource Mensch zu optimieren. Alles in diesen Firmen, von der Büroausstattung bis hin zu Weiterbildungsangeboten ist so gestaltet, dass die Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Höchstleistungen bereit sind. Selbstbewusste Manager, nervös lachende Angestellte und die allzeit auf Selbstoptimierung gestimmten Kollegen kommen in dieser Dokumentation zur Wort. Wir werden zum Beispiel auch einen Berater von SAP, hier in Baden Württemberg ansässig, hören, der von einer neuen Software berichtet, die die individuelle Optimierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleichtert. Denn die Suche nach idealen Menschen, die dem modernen Leistungsbild des Unternehmens entsprechen, hat für die Firmen oberste Priorität. Doch der Druck einer Arbeitswelt, in der Wachstum und Erfolg die einzigen Maßstäbe sind, hinterlässt durchaus seine Spuren bei der Mitarbeiterschaft. Eine der Folgen ist die ansteigende Burnout-Rate bereits unter jungen Menschen, die gerade erst von der Universität in das Berufsleben eingestiegen sind.

    Die Juso-HSG und Lothar Binding möchten daher im Anschluss an den Film mit Euch ins Gespräch kommen. Welche "schöne, neue Arbeitswelt" erwartet uns nach dem Studium? Wo liegen die Grenzen zwischen Selbstverwirklichung und Fremdbestimmung in den modernen Unternehmen? Was kann die Politik tun, um die Individuen vor Ausbeutung zu schützen?

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.