Sonntag, 06.11.

  • Heidelberg

    OB-Wahl in Heidelberg

    Heidelberg wählt eine:n neue:n Oberbürgermeister:in Mehr infos hier: https://www.lpb-bw.de/ob-wahl-heidelberg-2022

  • 12.30 Uhr Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 234-236, großer Hörsaal/Museum des Instituts

    Wie wurden wir Mensch? - Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Stammbaum des Menschen

    Wie wurden wir Mensch?

    Säkulare Humanisten - gbs Rhein-Neckar e.V. und die gbs Hochschulgruppe Rhein-Neckar laden zum gemeinsamen Besuch der Veranstaltungsreihe „Wie wurden wir Mensch?“ am 5. und 6. November am Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 234-236 ein. Treffpunkt ist jeweils um 12:30 Uhr vor dem großen Hörsaal/Museum des Instituts. Organisiert von der „Stiftung Urmensch von Mauer“ finden vier populärwissenschaftliche Vorträge statt, die sich mit den Forschungsergebnissen der letzten 20 Jahre beschäftigen und neueste Erkenntnisse zum Stammbaum des Menschen erläutern.

    Das Programm: Samstag, 5. November 2022 (in deutscher Sprache) 13:00 Uhr: Prof. Madelaine Böhme, Universität Tübingen - „Miozäne Menschenaffen Europas und ihre Bedeutung für die Evolution der Hominiden„ 15:00 Uhr: Referent: Dr. Ottmar Kullmer, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt - „Wer wir waren ̶ wer wir sind: Homo sapiens, ein biokultureller Kompromiss“

    Sonntag, 6. November 2022 (in englischer Sprache) 13:00 Uhr: Dr. Elham Ghasidian, Neandertal Museum Mettmann - „Between high mountains and the sea: ecological diversity and hominin adaptability in the Southern Caspian Sea Corridor during Late Pleistocene“ 15:00 Uhr: Prof. Cosimo Posth, Universität Tübingen - „The genetic history of Europe. What Stone Age genomes tell us about our origins.“ 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion (in deutscher Sprache)

  • 13.00 Uhr Kirchheim/Neckar

    Demo: „Atomkraftwerke abschalten! Keine Laufzeitverlängerungen! Weitere Energiewende jetzt!” zum AKW Neckarwestheim

    Keine Laufzeitverlängerungen - AKWs Isar und Neckarwestheim abschalten! Weitere Energiewende jetzt!

    Ein Bündnis Neckarwestheimer Anti-Atom-Initiativen protestieren gegen die geplanten Laufzeitverlängerungen in der AKWs Isar und Neckarwestheim mit einer überregionalen Abschalt-Demonstration zum GKN. Termin ist Samstag den 06. November 2022, Start ist um 13:00 Uhr am Bahnhof in Kirchheim/Neckar. Von dort eine Demonstration zum Atomkraftwerk, wo die Protest-Kundgebung stattfinden wird und es Infostände gibt.

    Wir akzeptieren sowohl in Neckarwestheim, wie auch als bundesweite Anti-AKW-Bewegung die geplanten Laufzeitverlängerungen an den zwei Standorten nicht. Mit Demonstrationen an den AKW-Standorten führen wir erste Proteste durch. Diese werden weiter gehen bis die Atomkraftwerke endgültig abgeschaltet sind. Atom und fossile Kraftwerke behindern die rasche weitere Energiewende. Das jahrelange politische Ausbremsen der Erneuerbaren zu Gunsten von Atom und Fossilen rächt sich bitter. Die Energiewende bei Strom, Wärme und Verkehr ist längst möglich!

  • 14.00 Uhr Treffpunkt: Uniplatz Heidelberg (am Brunnen)

    Antifa-Stadtrundgang "Studentenverbindungen in Heidelberg"

    Student Prince, Heidelberger Studentenkuss, alte Burschenherrlichkeit – Studentenverbindungen gehören zum touristisch vermarkteten Mythos Heidelbergs. Wenig Beachtung finden dabei ihre Rolle als Vorreiter der völkischen Bewegung, ihre Rolle im Nationalsozialismus und ihr Selbstverständnis als „nationale Erziehungsgemeinschaft“.

    Michael Csaszkóczy führt zu Schauplätzen verbindungsstudentischer Geschichte in der Heidelberger Altstadt, beleuchtet Ursprünge und Entwicklung der studentischen Korporationen und thematisiert auch aktuelle Verflechtungen mit der rechten Szene.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    leckeres veganes Essen

    leckeres veganes Essen - jeden Sonntag im Gegendruck!

    Achtung: Ab November startet das Essen wieder um 19.00 Uhr.

Montag, 07.11.

  • 18.00 Uhr [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    Gemeinsames Kochen mit dem Sweet Home Project

    Nach einer längeren Corona-Pause endlich wieder gestartet: das Projekt "Sweet Home"!

    Hierbei handelt es sich um eine gemischte Gruppe an Menschen, die sich jeden Montag um 18 Uhr in der ZEP (Zeppelinstraße 1, HD-Neuenheim) zum gemeinsamen Kochen, Essen und Austausch trifft. Manchmal entstehen daraus auch spontan Spieleabende, Jam-Sessions o. Ä., eben was sich so ergibt.

    Die Grundidee: Jede Woche kocht eine andere Person ein Gericht (meistens aus der eigenen Kultur). Dadurch lernt man immer wieder Neues kennen und darf leckere Dinge probieren. Letztendlich soll Sweet Home ein Ort sein, wo jede: r vorbeikommen kann, willkommen ist und sich wohlfühlt.

    Sweet Home ist aus einer Initiative von Geflüchteten über das Projekt "Each1Teach" entstanden. Das Projekt ist selbstverwaltet und alle dürfen ihren Anteil beitragen, wenn sie wollen. Für das Essen gibt jede:r Teilnehmer: in möglichst eine kleine Spende.

    Sweet Home freut sich immer über neue Gesichter. Schaut also ebenfalls einfach mal vorbei! :-)

    Weitere Infos: [fb.com/ProjectSweetHome]

  • 18.00 Uhr Ecke Theaterstr./Hauptstr.

    Kundgebung/Infostand Heizung, Brot und Frieden

    Verhandeln statt schießen! Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit statt Krieg! Erklärung aus der Friedensbewegung

    Auch wir sind der Meinung, dass angesichts der Mehrfachkrise - Krieg, Energiekrise, Inflation - und deren sozialen Konsequenzen ein solidarischer Herbst dringend notwendig ist. Deshalb finden die sozialen Forderungen des Aufrufs „Solidarischer Herbst“ unsere volle Unterstützung. Deutschland wird jedoch immer mehr zur Kriegspartei; nicht nur auf der Seite der Ukraine, sondern auch in einem internationalen Stellvertreterkrieg zwischen Russland einerseits und den USA und deren Juniorpartnern in der NATO andererseits. Wir sind stattdessen mit Willy Brandt der Auffassung, dass Frieden zwar nicht alles, aber ohne Frieden alles andere nichts ist. Eine solidarische Politik für Klima- und Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und Solidarität mit dem Globalen Süden hat nur dann eine Chance, wenn die Waffen schweigen und sofort Verhandlungen zur politischen Lösung des Konflikts aufgenommen werden. Eine militärische Lösung gibt es nicht. Acht Monate nach dem russischen Einmarsch sind alle Seiten in der Eskalationsspirale gefangen. Auf jede neue Drehung reagiert die jeweils andere nach der Devise „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Mit Rache und Bestrafen durch immer massiveren Militäreinsatz taumeln wir aber immer näher an den Abgrund einer noch viel größeren Katastrophe, als wir sie jetzt schon haben. Wirtschaftlich, sozial und ökologisch gibt es in Europa nur Verlierer dieser Eskalation. Die Explosion der Energiepreise ist nicht einfach Folge des Krieges. Die Sanktionen, die der Westen als Reaktion auf den völkerrechtswidrigen Einmarsch Russlands verhängt hat, sind zu einem historisch beispiellosen Wirtschaftskrieg geworden, der unzählige Unbeteiligte in der ganzen Welt trifft und der seinerseits völkerrechtswidrig ist. Auch Deutschland ist wirtschaftlich besonders stark betroffen. Das Handelsblatt Research Institute schreibt zurecht in seiner jüngsten Konjunkturprognose: „der Wirtschaftskrieg zwischen Europa und Russland drückt die deutsche Volkswirtschaft gerade in die nächste Rezession“. Und die Deutsche Bank Research schreibt: „Wenn wir in zehn Jahren auf die derzeitige Energiekrise zurückblicken, könnten wir diese Zeit als Ausgangspunkt für eine beschleunigte Deindustrialisierung in Deutschland betrachten.“ Es drohen soziale Verwerfungen, Arbeitslosigkeit und Verarmung von Millionen. Zudem sind der Ersatz der Gaslieferungen aus Russland durch Flüssiggas - zu einem großen Teil aus Fracking -, sowie die Weiternutzung von Kohle und Atomkraft auch ökologisch schädlich. Die Länder des Globalen Südens leiden besonders unter den steigenden Preisen für Energie, Nahrungsmittel und Düngemittel, auch weil ihnen Europa das Flüssiggas von den Weltmärkten wegkauft und unbezahlbar macht. Die 100 Milliarden Euro teure Aufrüstung der Bundeswehr, unter anderem zur Anschaffung atomwaffenfähiger Kampfbomber aus den USA, ist überflüssig, gefährlich und verschwendet Finanzmittel, die dringend für Investitionen zum Klimaschutz und einen sozial-ökologischen Umbau benötigt werden. Schon heute geben allein die europäischen NATO-Staaten fünfmal so viel Geld für Rüstung aus wie Russland, die USA allein mehr als zehnmal so viel. Die NATO ist Russland bei konventionellen Waffen militärisch weit überlegen. Europa und die Welt können es sich nicht leisten, dass ein jahrelanger Schieß- und Wirtschaftskrieg die ganze Welt in Krisen und Konfrontation gefangen hält. Die Lösung der großen globalen Herausforderungen – Frieden, Klimaschutz, Entwicklung – geht nur mit Entspannung, einer Politik der gemeinsamen Sicherheit und internationaler Zusammenarbeit. Notwendig ist daher, die Aufrüstung und den Wirtschaftskrieg zu beenden und Verhandlungen zur Beendigung des Krieges verbunden mit Gesprächen über die Wiederaufnahme von Wirtschaftsbeziehungen zu führen. Die UN-Resolution, die den Einmarsch Russlands verurteilt, muss endlich von der Bundesregierung in ihrer Gesamtheit beachtet werden, denn sie fordert auch „nachdrücklich die sofortige friedliche Beilegung des Konflikts zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine durch politischen Dialog, Verhandlungen, Vermittlung und andere friedliche Mittel.“ Wir fordern von der Bundesregierung • eine sofortige Verhandlungsinitiative statt Waffenlieferungen und Wirtschaftskrieg! • Abrüsten, sozialen Schutz und Klimaschutz statt Aufrüsten!

    Flyer: Ukraine-Initiative - die Waffen nieder! https://nie-wieder-krieg.org/

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Treffen des SDS Heidelberg

    Treffen des SDS Heidelberg

Dienstag, 08.11.

  • 16.00 Uhr Ecke Theaterstraße / Hauptstraße.

    GEW: Antifaschistischer Stadtrundgang "Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand"

    Veranstalter: GEW Nordbaden

    Der Antifaschistische Stadtrundgang "Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand" mit einer Referentin der VVN-BdA Heidelberg führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an Täter*innen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

    Treffpunkt: Ecke Theaterstraße / Hauptstraße.

Mittwoch, 09.11.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Sprechstunde der Roten Hilfe HD/MA: Rechtshilfeberatung für von Repression Betroffene

    Sprechstunde der Roten Hilfe HD/MA: Rechtshilfeberatung für von Repression Betroffene

    Böse Post von Polizei und Staatsanwaltschaft nach einer Demo? Fragen, wie es nach der Festnahme bei der Blockade weitergeht? Linke Aktivist*innen, die wegen einer politischen Aktion Repression abbekommen und Tipps zum Umgang damit benötigen, können von 19 bis 20 Uhr im Café Gegendruck Aktive der Roten Hilfe HD/MA treffen und mit ihnen das weitere Vorgehen besprechen.

Donnerstag, 10.11.

  • 19.30 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Alerta! Das Offene Treffen der AIHD/iL

    Alerta! Das Offene Treffen der AIHD/iL

    Raus aus der Ohnmacht! Vernetz dich, bring dich ein, werde aktiv!

    Gerade jetzt ist es wichtig, sich zusammenzutun, um gemeinsam gegen all die unhaltbaren Zustände zu kämpfen: Kriege und Unterdrückung weltweit, Nazis in den Parlamenten und bei der Polizei, Rassismus und Patriarchat, Klimazerstörung und Kapitalismus ... Es gibt viel zu tun. Deshalb wollen wir einen Anlaufpunkt bieten für Leute aus Heidelberg und der Umgebung, die sich für antifaschistische Politik interessieren und aktiv werden (oder bleiben) wollen. Egal, ob du neu in der Stadt bist oder schon lange hier wohnst, komm vorbei und bring deine Freund:innen mit. Beim Alerta wollen wir aktuelle politische Vorgänge in Heidelberg, der Rhein-Neckar-Region und darüber hinaus besprechen, Termine und Planungen austauschen und uns vernetzen. Hier hast du die Möglichkeit, Leute kennenzulernen, dich zu informieren, Aktionsideen einzubringen und Themen, die dich beschäftigen, anzusprechen.

Samstag, 12.11.

  • 11.45 Uhr Treffpunkt: Hauptbahnhof Heidelberg

    Zugtreffpunkt zu den Antifa-Protesten in Stuttgart

    Die AfD und ihr Jugendverband „Junge Alternative“ mobilisieren für den 12. November 2022 nach Stuttgart: Dort wollen sie unter dem Motto „Gegen Armut, Not & Kälte“ demonstrieren und die Sorgen und Nöte vieler Menschen instrumentalisieren.

    Wir sagen: Wer wirklich gegen „Armut, Not & Kälte“ ist, ist bei den Rechten und Faschist*innen an der falschen Stelle. Ein Blick in das Programm der Partei verrät schnell, dass sie keinerlei Verbesserung der Situation bringen können oder wollen und die Gesellschaft mit ihrem Rassismus nur weiter spalten. Deshalb ist Stillhalten keine Option: Proteste gegen die aktuellen Krisenfolgen sind dringend notwendig – aber von Links, denn die Rechten können und werden keine Krise lösen.

    Deshalb schließen wir uns dem Aufruf des Stuttgarter Aktionsbündnisses gegen Rechts an und fahren von Heidelberg aus zu den Protesten gegen die AfD.

    Der Zugtreffpunkt für alle Antifaschist*innen ist am 12. November 2022 um 11:45 Uhr am Hauptbahnhof Heidelberg.

Sonntag, 13.11.

  • 10.30 Uhr Cafebar & Restaurant »Merlin«, Bergheimer Straße 85, 69115 Heidelberg

    Humanisten-Brunch der gbs Hochschulgruppe Rhein-Neckar und der Säkularen Humanisten - gbs Rhein-Neckar e.V.

    Wir laden ein zu unserem Humanisten-Brunch für Säkulare, Freidenker, Skeptiker, Atheisten und Humanisten. Diese Austauschplattform ist wieder regelmäßig jeden Monat.

    Ohne Agenda oder festen Rahmen lebt das Treffen von dem, was jeder an Themen, Neugierde und Erwartungen mitbringt. Sozialer Austausch, lebhafte Diskussionen, spannende An- und Einsichten und interessante Menschen sind die Garanten eines angenehmen Sonntagmorgens in angenehmer und ungezwungener Atmosphäre.

  • 11.00 Uhr Heiliggeistkirche

    Präsentation des Motion Comics über Pfarrer Hermann Maas

    Hermann Maas

    Der evangelische Heidelberger Stadtpfarrer Hermann Maas hatte sich schon vor 1933 für die Republik und gegen den zunehmenden Antisemitismus engagiert. In der NS-Zeit baute er mit anderen Glaubensgenoss:innen ein Fluchthilfenetzwerk für Menschen auf, die vom Regime rassistisch verfolgt wurden. 1944 wurde er wegen dieser Aktivitäten in ein Arbeitslager verschleppt. Nach dem Krieg kehrte er nach Heidelberg zurück.

    Maas‘ Leben in bewegten Bildern

    Das Lernort-Team hat Maas‘ bewegtes Leben zu einer animierten Bildergeschichte von rund fünf Minuten Dauer verarbeitet, die aus der Ich-Perspektive des historischen Protagonisten erzählt wird. Insgesamt hat das Team bereits zwölf dieser Filme zu unterschiedlichen Personen und Ereignissen produziert. Nicht nur jungen Menschen möchte der Verein damit Handlungsspielräume im Angesicht von Ausgrenzung und Gewalt aufzeigen. Finanziert wurde der Maas-Film von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg sowie vom Hermann-Maas-Freundeskreis.

    Präsentation

    Zur ersten öffentlichen Aufführung an Maas‘ ehemaliger Wirkungsstätte laden die Citykirche Heiliggeist, der Hermann-Maas-Freundeskreis und der Lernort Kislau e. V. herzlich ein.

  • 12.00 Uhr Konvisionär, Rheinstraße 10, 69126, Heidelberg

    Für ein neues anarchistisches Bewusstsein! Anarchie-Workshop

    Habt ihr Interesse an Basisdemokratie, freiwilliger Zusammenarbeit, gegenseitiger Hilfe, individueller Emanzipation, Gleichheit in Vielfalt, und machbaren Utopien? Dann kommt zu unserem Anarchie-Workshop. Wir blicken jenseits der Narrative von Randale und Chaos und diskutieren gemeinsam, was Anarchie ist und was es für jede*n bedeutet.

    In einem anschließenden Vortrag von Jonathan Eibisch bei der rot-schwarzen Kü.f.A werden dann manche Fragen, neben leckerem veganen Essen, in einer lockeren Erzählung näher umkreist, um zur weiteren gemeinsamen Reflexion und Diskussion anzuregen:

    Wie können Vielfalt ermöglicht und gleichzeitig Gemeinsames durch konstruktive und solidarische Auseinandersetzungen entwickelt werden? Wie lässt sich eine autonome anarchistische Theoriebildung ermöglichen? Wie lassen sich verschiedene anarchistische Organisationsansätze zusammendenken und ergänzen? Wie lässt sich ein gelingendes, reiches, schönes und erfülltes Leben aus Sicht anarchistischer Ethik beschreiben und geteilte Verantwortung verwirklichen?

    Die Texte von Jonathan findet ihr hier: https://paradox-a.de

    Der Vortrag ist ebenfalls hier verfügbar: https://media.ccc.de/v/rc3-2021-hacc-a-f-406-fur-ein-neues-anar

    Ihr findet uns bei “Konvisionär”, Rheinstraße 10, 69126 Heidelberg, am:

    13.11., 12:00: Anarchie-Workshop 14.11., 18:00: rot-schwarze Kü.f.A, 19:00: Vortrag von Jonathan Eibisch

    Organisiert von der rot-schwarzen Kü.f.A, der anarchistischen Gruppe Fytili-Docht und der FAU Heidelberg

  • 14.00 Uhr Ehemalige Konversionsfläche US-Hospital Heidelberg-Rohrbach

    Führung über das Collegium Academicum Gelände mit anschließender Infoveranstaltung zur Projektfinanzierung.

    Das selbstverwaltete Wohnheim Collegium Academicum lädt herzlich zu einer Führung über das Gelände von 14 bis 16 Uhr ein. Im Anschluss findet eine Infoveranstaltung zu Direktkrediten als Einblick in unsere Projektfinanzierung statt. Treffpunkt für die Führung ist am Bauzaun in der Karlsruher Straße, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Ortenauer Straße.

  • 14.00 Uhr Ehemalige Konversionsfläche US-Hospital Heidelberg-Rohrbach

    Führung über das Collegium Academicum Gelände

    Das selbstverwaltete Wohnheim Collegium Academicum lädt herzlich zu einer Führung über das Gelände am 13.11. um 14 Uhr ein. Treffpunkt der Führung ist am Bauzaun in der Karlsruher Straße, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Ortenauer Straße.

  • 14.00 Uhr Treffpunkt für die Führung ist am Bauzaun in der Karlsruher Straße, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Ortenauer Straße im Stadtteil Heidelberg-Rohrbach.

    Collegium Academicum. Eine Führung über das Gelände des selbstverwalteten Wohnheims.

    Das selbstverwaltete Wohnheim Collegium Academicum lädt herzlich zu einer Führung von 14 bis 16 Uhr ein. Das Gelände besteht aus einem Holzneubau, in den fast zweihundert junge Menschen in Ausbildungsstatus einziehen werden, einem Altbau, der Raum für ein Orientierungsjahr bieten soll und einem ehemaligen Pförtnerhäuschen, das zu einem selbstverwalteten Ladencafé verwandelt wird.

    Wir bitten um eine Voranmeldung via exkursion@collegiumacademicum.de. Zudem bitten wir darum, eine FFP2-Maske zu tragen und nur nach einem negativen Schnelltest teilzunehmen.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    leckeres veganes Essen mit der AIHD/iL

    leckeres veganes Essen - jeden Sonntag im Gegendruck!

    Achtung: Ab November startet das Essen wieder um 19.00 Uhr.

Montag, 14.11.

  • 18.00 Uhr [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    Gemeinsames Kochen mit dem Sweet Home Project

    Nach einer längeren Corona-Pause endlich wieder gestartet: das Projekt "Sweet Home"!

    Hierbei handelt es sich um eine gemischte Gruppe an Menschen, die sich jeden Montag um 18 Uhr in der ZEP (Zeppelinstraße 1, HD-Neuenheim) zum gemeinsamen Kochen, Essen und Austausch trifft. Manchmal entstehen daraus auch spontan Spieleabende, Jam-Sessions o. Ä., eben was sich so ergibt.

    Die Grundidee: Jede Woche kocht eine andere Person ein Gericht (meistens aus der eigenen Kultur). Dadurch lernt man immer wieder Neues kennen und darf leckere Dinge probieren. Letztendlich soll Sweet Home ein Ort sein, wo jede: r vorbeikommen kann, willkommen ist und sich wohlfühlt.

    Sweet Home ist aus einer Initiative von Geflüchteten über das Projekt "Each1Teach" entstanden. Das Projekt ist selbstverwaltet und alle dürfen ihren Anteil beitragen, wenn sie wollen. Für das Essen gibt jede:r Teilnehmer: in möglichst eine kleine Spende.

    Sweet Home freut sich immer über neue Gesichter. Schaut also ebenfalls einfach mal vorbei! :-)

    Weitere Infos: [fb.com/ProjectSweetHome]

  • 18.00 Uhr Konvisionär, Rheinstraße 10, 69126, Heidelberg

    Für ein neues anarchistisches Bewusstsein! rot-schwarze Kü.f.A. und Gastvortrag von Jonathan Eibisch

    Habt ihr Interesse an Basisdemokratie, freiwilliger Zusammenarbeit, gegenseitiger Hilfe, individueller Emanzipation, Gleichheit in Vielfalt, und machbaren Utopien? Dann kommt zu unserem Anarchie-Workshop. Wir blicken jenseits der Narrative von Randale und Chaos und diskutieren gemeinsam, was Anarchie ist und was es für jede*n bedeutet.

    In einem anschließenden Vortrag von Jonathan Eibisch bei der rot-schwarzen Kü.f.A werden dann manche Fragen, neben leckerem veganen Essen, in einer lockeren Erzählung näher umkreist, um zur weiteren gemeinsamen Reflexion und Diskussion anzuregen:

    Wie können Vielfalt ermöglicht und gleichzeitig Gemeinsames durch konstruktive und solidarische Auseinandersetzungen entwickelt werden? Wie lässt sich eine autonome anarchistische Theoriebildung ermöglichen? Wie lassen sich verschiedene anarchistische Organisationsansätze zusammendenken und ergänzen? Wie lässt sich ein gelingendes, reiches, schönes und erfülltes Leben aus Sicht anarchistischer Ethik beschreiben und geteilte Verantwortung verwirklichen?

    Die Texte von Jonathan findet ihr hier: https://paradox-a.de

    Der Vortrag ist ebenfalls hier verfügbar: https://media.ccc.de/v/rc3-2021-hacc-a-f-406-fur-ein-neues-anar

    Ihr findet uns bei “Konvisionär”, Rheinstraße 10, 69126 Heidelberg, am:

    13.11., 12:00: Anarchie-Workshop 14.11., 18:00: rot-schwarze Kü.f.A, 19:00: Vortrag von Jonathan Eibisch

    Organisiert von der rot-schwarzen Kü.f.A, der anarchistischen Gruppe Fytili-Docht und der FAU Heidelberg

  • 18.00 Uhr Ecke Theaterstr./Hauptstr.

    Kundgebung/Infostand Heizung, Brot und Frieden

    Verhandeln statt schießen! Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit statt Krieg! Erklärung aus der Friedensbewegung

    Auch wir sind der Meinung, dass angesichts der Mehrfachkrise - Krieg, Energiekrise, Inflation - und deren sozialen Konsequenzen ein solidarischer Herbst dringend notwendig ist. Deshalb finden die sozialen Forderungen des Aufrufs „Solidarischer Herbst“ unsere volle Unterstützung. Deutschland wird jedoch immer mehr zur Kriegspartei; nicht nur auf der Seite der Ukraine, sondern auch in einem internationalen Stellvertreterkrieg zwischen Russland einerseits und den USA und deren Juniorpartnern in der NATO andererseits. Wir sind stattdessen mit Willy Brandt der Auffassung, dass Frieden zwar nicht alles, aber ohne Frieden alles andere nichts ist. Eine solidarische Politik für Klima- und Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und Solidarität mit dem Globalen Süden hat nur dann eine Chance, wenn die Waffen schweigen und sofort Verhandlungen zur politischen Lösung des Konflikts aufgenommen werden. Eine militärische Lösung gibt es nicht. Acht Monate nach dem russischen Einmarsch sind alle Seiten in der Eskalationsspirale gefangen. Auf jede neue Drehung reagiert die jeweils andere nach der Devise „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Mit Rache und Bestrafen durch immer massiveren Militäreinsatz taumeln wir aber immer näher an den Abgrund einer noch viel größeren Katastrophe, als wir sie jetzt schon haben. Wirtschaftlich, sozial und ökologisch gibt es in Europa nur Verlierer dieser Eskalation. Die Explosion der Energiepreise ist nicht einfach Folge des Krieges. Die Sanktionen, die der Westen als Reaktion auf den völkerrechtswidrigen Einmarsch Russlands verhängt hat, sind zu einem historisch beispiellosen Wirtschaftskrieg geworden, der unzählige Unbeteiligte in der ganzen Welt trifft und der seinerseits völkerrechtswidrig ist. Auch Deutschland ist wirtschaftlich besonders stark betroffen. Das Handelsblatt Research Institute schreibt zurecht in seiner jüngsten Konjunkturprognose: „der Wirtschaftskrieg zwischen Europa und Russland drückt die deutsche Volkswirtschaft gerade in die nächste Rezession“. Und die Deutsche Bank Research schreibt: „Wenn wir in zehn Jahren auf die derzeitige Energiekrise zurückblicken, könnten wir diese Zeit als Ausgangspunkt für eine beschleunigte Deindustrialisierung in Deutschland betrachten.“ Es drohen soziale Verwerfungen, Arbeitslosigkeit und Verarmung von Millionen. Zudem sind der Ersatz der Gaslieferungen aus Russland durch Flüssiggas - zu einem großen Teil aus Fracking -, sowie die Weiternutzung von Kohle und Atomkraft auch ökologisch schädlich. Die Länder des Globalen Südens leiden besonders unter den steigenden Preisen für Energie, Nahrungsmittel und Düngemittel, auch weil ihnen Europa das Flüssiggas von den Weltmärkten wegkauft und unbezahlbar macht. Die 100 Milliarden Euro teure Aufrüstung der Bundeswehr, unter anderem zur Anschaffung atomwaffenfähiger Kampfbomber aus den USA, ist überflüssig, gefährlich und verschwendet Finanzmittel, die dringend für Investitionen zum Klimaschutz und einen sozial-ökologischen Umbau benötigt werden. Schon heute geben allein die europäischen NATO-Staaten fünfmal so viel Geld für Rüstung aus wie Russland, die USA allein mehr als zehnmal so viel. Die NATO ist Russland bei konventionellen Waffen militärisch weit überlegen. Europa und die Welt können es sich nicht leisten, dass ein jahrelanger Schieß- und Wirtschaftskrieg die ganze Welt in Krisen und Konfrontation gefangen hält. Die Lösung der großen globalen Herausforderungen – Frieden, Klimaschutz, Entwicklung – geht nur mit Entspannung, einer Politik der gemeinsamen Sicherheit und internationaler Zusammenarbeit. Notwendig ist daher, die Aufrüstung und den Wirtschaftskrieg zu beenden und Verhandlungen zur Beendigung des Krieges verbunden mit Gesprächen über die Wiederaufnahme von Wirtschaftsbeziehungen zu führen. Die UN-Resolution, die den Einmarsch Russlands verurteilt, muss endlich von der Bundesregierung in ihrer Gesamtheit beachtet werden, denn sie fordert auch „nachdrücklich die sofortige friedliche Beilegung des Konflikts zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine durch politischen Dialog, Verhandlungen, Vermittlung und andere friedliche Mittel.“ Wir fordern von der Bundesregierung • eine sofortige Verhandlungsinitiative statt Waffenlieferungen und Wirtschaftskrieg! • Abrüsten, sozialen Schutz und Klimaschutz statt Aufrüsten!

    Flyer: Ukraine-Initiative - die Waffen nieder! https://nie-wieder-krieg.org/

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Treffen des SDS Heidelberg

    Treffen des SDS Heidelberg

Dienstag, 15.11.

  • 17.30 Uhr Taeter-Theater

    Der Theater-Workshop des Taeter Theater Heidelberg

    Der kostenlose Einführungsabend zum unverbindlichen Kennenlernen für den Taeter-Theater-Theater-Workshop findet am Dienstag, den 15. November ab 17:30 Uhr statt, und zwar im Taeter Theater (Bergheimer Straße 147).

    Im Workshop werden an insgesamt zehn Abenden (à 90 Minuten) die Grundlagen des Theaterspielens gelehrt. Die Teilnahmegebühr für diesen Workshop selber beträgt dann 150 Euro.

    Zielgruppe des Workshops sind nach Angaben des Orga-Teams vor allem Studierende, da das Taeter Theater plant, infolge des Workshops eine neue Sparte zu gründen: "Die Jung-Taeter".

    https://www.facebook.com/photo/?fbid=10160812656649311&set=a.10151783952259311

  • 19.30 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Vortrag “Neofaschistische Strukturen in der Rhein-Neckar-Region“ mit der AIHD/iL

    Vortrag „Mal nach den Rechten schauen ... Neofaschistische Strukturen in der Rhein-Neckar-Region“

    Das Erscheinungsbild des Neofaschismus hat sich seit 2015 deutlich verändert. Das ist vor allem der AfD geschuldet. Jeder vermeintliche Richtungsstreit in dieser Partei endete mit einem Schritt weiter nach rechts. Mittlerweile hat sich die völkisch-nationalistische Linie durchgesetzt. Die AfD sitzt in den Länderparlamenten sowie im Bundestag und stellt somit den „parlamentarischen Arm der Bewegung“ dar.

    Was ist es mit den regionalen Zirkeln von NPD und „Die Rechte“ bestellt? Was treibt die hier einst so umtriebige RechtsRock-Szene? Welche Verbindungen bestehen zwischen Burschenschaften und der extremen Rechten? Wie verhält sich die AfD im Gefüge rechter Strukturen in der Region?

    Die Referent*innen beobachten die extreme Rechte im Rhein-Neckar-Raum seit Anfang der 1990er-Jahre und werden einen umfassenden Überblick zur aktuellen Situation bieten.

    Veranstaltet von Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD/IL)

Mittwoch, 16.11.

  • 19.00 Uhr Hörsaal 01, Neue Uni

    "Geschlecht" vom Schädelvermessen bis zur Eugenik: Der Missbrauch der Biologie und die Idee von nur zwei Geschlechtern

    Erst im Juli hielt eine Biologin an der HU Berlin einen Vortrag darüber, dass es in der Biologie nur zwei Geschlechter gäbe. Doch ist das biologische Geschlecht binär oder wird hier nur einmal wieder die Biologie im Rahmen einer politischen Agenda vereinnahmt? Dieser Vortrag klärt darüber auf wie wir lernen, unseren Körper geschlechtlich zu lesen, warum die Biologie in Bezug auf Geschlecht oft nur eine nachgeschobene Begründung für gesellschaftliche Phänomene ist und wie es denn in anderen Kulturen abläuft und welche biologischen Geschlechterbilder es zu anderen Zeiten gab.

    Die Veranstaltung wird vom Inter*-, Trans*-, Frauen- und Non-Binary-(IT's FuN)-Referat, im Rahmen der "Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar", organisiert. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 17.11.

  • 19.00 Uhr Marstallcafé (Marstallhof 5, 69117 Heidelberg)

    ABGESAGT - Wie wir die Welt sehen - Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien: Lesung und Diskussion mit der Autorin Ronja von Wurmb-Seibel

    Die Veranstaltung muss krankheitsbedingt leider abgesagt werden. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin!

    »Ständig bimmeln sich Nachrichten in unseren Tag. Wir leben in Nachrichten. Dieses Buch zeigt, was das mit uns macht. Ein wichtiges Buch.« Jeannine Michaelsen

    Studieren Ohne Grenzen Heidelberg e.V. lädt Ronja von Wurmb-Seibel ein, um von ihrer Erfahrung als Journalistin und Autorin zu hören. Kommt vorbei, hört zu und diskutiert mit!

    Darum gehts: Nachrichten verfolgen uns immer und überall. Morgens im Radio, abends im Fernsehen und zwischendrin als Push-Nachricht auf dem Handy. Sie prägen unser Leben – viel mehr, als wir es ahnen. Nachrichten beeinflussen wen wir wählen, wofür wir unser Geld ausgeben oder wie wir unsere Kinder erziehen. Sie bestimmen, wie wir uns fühlen, wenn wir morgens aufwachen und worüber wir nachdenken, wenn wir abends ins Bett gehen.

    Tägliche Krisenmeldungen drücken nicht nur unsere Stimmung, sie verzerren unseren Blick auf die Welt. Wie entkommen wir dieser Negativ-Spirale? Indem wir Nachrichten anders konsumieren. Und indem wir anfangen, einander eine neue Art von Geschichten zu erzählen. Ronja von Wurmb-Seibel zeigt in ihrem neuen Buch, warum es sich lohnt, einen gesünderen Umgang mit Nachrichten zu finden und wie es gelingt, die Welt auch im Alltag mit anderen Augen zu sehen.

  • 19.00 Uhr Konvisionär, Rheinstraße 10

    Vortrag der Letzten Generation zur Klimakrise

Freitag, 18.11.

  • 19.00 Uhr Rabatz, Rheinstraße 4, 69126 HD

    Akut+C Kneipe mit Input zu Ableismus und Krise

    Sind wir etwa nicht gemeint?! - Ableismus in Krisenzeiten

    Warum reden wir viel über Krisen, aber zu selten über Ableismus? Warum reden wir über Solidarität, aber nicht gleichzeitig über Inklusion?

    Solidarität in Krisenzeiten heißt: Wir sorgen dafür, dass wir niemanden vergessen und dass es für alle Menschen reicht. Aber: Wer ist denn mit 'alle' gemeint? Die Situation von behinderten Menschen wird allgemein und besonders in Krisenzeiten zu selten mitbedacht. Und dass, obwohl sich Ableismus in Krisenzeiten noch einmal verschärft. Dafür gibt es einige Beispiele, über die wir bei der nächsten AKUT+c Kneipe sprechen.

    Außerdem klären wir auf: Was ist Ableismus überhaupt? Wie hängen Ableismus, Kapitalismus und Krise zusammen? Wo zeigt sich Ableismus im Alltag und warum reden wir kaum über Ableismus? Wie kann ein emanzipatorischer Kampf für Inklusion aussehen?

Sonntag, 20.11.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    leckeres veganes Essen mit dem SDS

    leckeres veganes Essen - jeden Sonntag im Gegendruck!

    Achtung: Ab November startet das Essen wieder um 19.00 Uhr.

Montag, 21.11.

  • 18.00 Uhr Theaterstr./Hauptstr. Heidelberg

    Für Heizung, Brot und Frieden! Gegen Krieg, Wirtschaftsblockaden und Hochrüstung! wöchentliche Kundgebung

    Ein neues Aktionsbündnis für eine soziale Abfederung der Folgen von Energiepreis-Explosionen, Inflation und Wirtschaftskrise sowie für die Beseitigung ihrer wesentlichen Ursachen, lädt zur Beteiligung oder dem Besuch seiner wöchentlichen Kundgebungen/Infoständen ein.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Treffen des SDS Heidelberg

    Treffen des SDS Heidelberg

Dienstag, 22.11.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Vortrag "Antirassistischer Aktivismus an den innereuropäischen Grenzen"

    Die Festung Europa blockiert Fluchtrouten auch an den innereuropäischen Grenzen und setzt Flüchtende unmenschlichen Lebensbedingungen aus - mit oftmals tödlichen Folgen. Gegen diesen staatlichen Rassismus haben sich zahlreiche Basisgruppen und Graswurzel-Kollektive gebildet, die an verschiedenen Grenzübergängen selbstorganisiert Unterstützung leisten und damit versuchen, tagtäglich Löcher in Europas Stacheldrahtzäune zu schneiden.

    Im Vortrag stellt ein Aktivist einige dieser antirassistischen Zusammenhänge und ihre Arbeit vor. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie praktische Solidarität mit flüchtenden Menschen aussehen kann.

Donnerstag, 24.11.

  • 09.30 Uhr Peter-Schuhmacher-Str. 16, Leimen

    Hauptverhandlung Heidelberg Cement gg. extinction rebellion auf dem Werksgelände

    Liebe Leute, wir hatten heute den zweiten Verhandlungstag im großen HDC-vs-XR-Prozess. Es gab einige Highlights: unter anderem hat der Einsatzleiter uns bescheinigt dass es eine richtig gute Aktion war, und es wurden mehrere weitere Ausfahrten vom Gelände besprochen, die der Werksleiter damals verschwiegen hatte um den Eindruck einer Nötigung herbeizuführen. Hoffentlich hat jemand von uns Zeit, demnächst einen knackigen Bericht über den Stand der Dinge zu schreiben.

    Aber hier ist das geilste. Setzt euch hin, stellt euer Getränk beiseite und haltet eure Kinnlade fest:

    AM 24.11. UM 9:30 UHR GEHT DIE HAUPTVERHANDLUNG KOMPLETT ÖFFENTLICH AUF DEM WERKSGELÄNDE VON HDC IN LEIMEN WEITER! Das heißt, ihr alle dürft uns dabei begleiten, wie wir uns das riesige Zementwerk von innen anschauen, mit der Richterin die alternativen Ausfahrten begutachten und unangenehme Fragen stellen. Presse und Medien sind mehr als erwünscht, also wenn ihr Kontakte habt dann haut sie unbedingt an!

    UND UM 13:00 VERNEHMEN WIR ZURÜCK IM HEIDELBERGER GERICHTSSAAL DEN WERKSLEITER ALS ZEUGEN! Auch da freuen wir uns über maximale Aufmerksamkeit, denn als Zeuge muss er uns alle Fragen zur Sache wahrheitsgemäß beantworten - zB auch solche zur den Klima-Auswirkungen seines Werkes!

Freitag, 25.11.

  • 20.15 Uhr Nebenraum der Gaststätte „Tominac“, Dossenheimer Landstraße 151 in Heidelberg

    Workshop: „Der Sokratische Weg“ - Gemeinsam zu besseren Ideen und Gesprächen

    Säkulare Humanisten – gbs Rhein-Neckar e.V. und die gbs Hochschulgruppe Rhein-Neckar laden zum Workshop „Der Sokratische Weg“ (engl.: Street Epistemology) ein. Der Workshop findet statt am 25. November ab 20:15 Uhr im Nebenraum der Gaststätte „Tominac“, Dossenheimer Landstraße 151 in Heidelberg. Der Workshop wird bis etwa 22:30 Uhr dauern.

    Schon vor über 2.000 Jahren erkannte Sokrates, dass Fragen oft zielführender sind als Argumente. Dieses Prinzip greift die Gesprächsmethode „Sokratischer Weg“ auf und wendet es auf die Methode an, mit der wir zu Erkenntnissen gelangen, also unsere Epistemologie. Indem man sich seinem Gesprächspartner nicht als „Gegner“ präsentiert, sondern ihm anbietet, mit ihm gemeinsam seine Überzeugung genauer unter die Lupe zu nehmen, sind offene und spannende Gespräche möglich. Auch und gerade über Themen, die sonst leicht zu Frust, verhärteten Fronten und sogar Streit führen, ermöglicht der „Sokratische Weg“ einen freundlichen und konstruktiven Austausch.

    Der interaktive Workshop erläutert, was genau der „Sokratische Weg“ ist und wie er funktioniert. Zudem können erste eigene Erfahrungen im Führen von Gesprächen nach dieser Methode gesammelt werden.

    Eine Anmeldung (https://gbs-rhein-neckar.org/KONTAKT/VERANSTALTUNGSANMELDUNG/) zu diesem Workshop ist zwingend erforderlich, da die Anzahl an Teilnehmenden auf 20 begrenzt ist.