Geschichtlicher Spaziergang: Auf den Spuren jüdischen Lebens und der Nazi-Verfolgung der Juden in Schwetzingen

gew 

Samstag, 09.11.2013
14.30 Uhr
Treffpunkt: Schloßplatz Schwetzingen, vor dem Schlosseingang

Vor 75 Jahren fanden auch in Schwetzingen die verbrecherischen Ausschreitungen der sogenannten "Reichskristallnacht" statt; Einbrüche, gewalttätige Übergriffe, Raub, Zerstörungen und Plünderungen der Häuser und Wohnungen von Juden. Zuvor bestand hier seit dem Ende des 17. Jahrhunderts ein scheinbar integriertes jüdisches Leben. Bei dem Spaziergang wird an "jüdische" Geschäfte wie die Filiale des Mannheimer Warenhauses Wronker ebenso wie an die einstige Metzgerei Stein und die Moch'sche "Schwetzinger Zeitung" sowie an Betsäle der Gemeinde erinnert. Zudem werden die Überfälle längs der Achse der Verfolgung vom Lorch'schen Haus am Schloßplatz über die Carl-Theodor-/Heidelberger Straße bis in die Oststadt während der "Kristallnacht" 1938 zur Kenntnis gebracht. Die Nazis haben das einstige jüdische Leben in der Stadt Schwetzingen zerstört. Juden wurden für minderwertig erklärt, schließlich viele von ihnen deportiert und ermordet.

Leitung:
Frank-Uwe Betz, Politologe
Veranstalter:
Arbeitskreis Freundliches Schwetzingen – Verein für regionale Zeitgeschichte e.V., ver.di Rhein-Neckar, GEW Rhein-Neckar/Heidelberg

Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.