Zeitzeugengespräch: "Der Tod war mein ständiger Begleiter" mit Franz Rosenbach

    unimut 

    Donnerstag, 20.10.2005
    19.30 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    Die VeranstalterInnen (Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma) schreiben:

    "Solange man noch fähig war zu arbeiten, hatte man ein Recht zu leben; doch wer nicht mehr arbeiten konnte, der war verloren." Mit diesen Worten beschrieb der Sinto Franz Rosenbach knapp und präzise die Situation Tausender von KZ-Häftlingen, die vor ihrer endgültigen Ermordung von den Nazis zur Sklavenarbeit in deutschen Rüstungsbetrieben gezwungen worden waren.

    Bildunterschrift

    Franz Rosenbachs Odyssee durch die Konzentrationslager begann Ende 1942 mit der Verhaftung durch die Wiener Gestapo und der folgenden Deportation nach Auschwitz-Birkenau. Seine Eltern und Geschwister wurden dort aus "rassischen Gründen" ermordet. Als "arbeitsfähig" selektiert, leistete er schwerste Zwangsarbeit für die SS und die deutsche Rüstungsindustrie in Buchenwald und in den unterirdischen Stollen von Mittelbau-Dora.

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.