Am 20.4.1933...

Der engere Senat der Universität Heidelberg fordert Karl Freudenberg, Direktor des chemischen Instituts, auf, seinen Assistenten Max Rudolf Lemberg zu entlassen, da dieser Jude sei. Der zuständige Hochschulreferent Griesinger ist auch von Freudenbergs Bitte, Lemberg als Kriegsfreiwilligen im Amt zu belassen, nicht zu rühren. Lemberg entkommt der Shoa und arbeitet später am North Shore Hospital in Sydney, Australien.


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