Sonntag, 04.10.

  • 16.00 Uhr
    Treffpunkt: Ecke Theaterstraße/Hauptstraße

    Antifa-Stadtrundgang "Heidelberg im Nationalsozialismus"

    Der Antifaschistische Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“, der seit vielen Jahren von der VVN-BdA in Kooperation mit der AIHD/iL organisiert wird, führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

    WICHTIG! Da wir auf Grund der zur Zeit gültigen Corona-Bestimmungen die Teilnehmer*innenzahl auf 20 Personen beschränken müssen, ist eine Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich. Ebenso gilt die Beachtung der aktuell geltenden Regeln.

    Anmeldung bitte unter: heidelberg[at]vvn-bda.de

    Sollten sich mehr Interessierte melden, werden wir uns schnellstmöglichst um einen weiteren Termin bemühen.

Donnerstag, 08.10.

  • 19.30 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Café Alerta der AIHD/iL

    Café Alerta - das Offene Treffen der AIHD/iL

    Diesmal zum Thema „Linke Perspektiven auf Psychiatrie und psychische Erkrankungen“

    „Die Krankheit zur Waffe machen“ war der Slogan des Sozialistischen Patientenkollektivs Heidelberg, das Anfang der 70er Jahre gegründet wurde. Es verstand sich als Antwort auf menschenunwürdige Bedingungen in der Psychiatrie und deren traditionelle Methoden, bei denen der kapitalistische Kontext von Krankheiten keine Rolle spielt. Was hinter dieser und weiteren linken Sichtweisen auf Psychiatrie und psychische Erkrankungen steckt, wollen wir uns beim nächsten Café Alerta näher anschauen. Dass dieses Thema auch heute noch Relevanz hat, zeigen steigende Zahlen an Personen, die mit diversen psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben, und ein immer größer werdender Bedarf an Therapieangeboten. Es gibt wohl wenige, die nicht betroffen sind, ob direkt oder indirekt durch Personen im Familien- und Freundeskreis. In Krisenzeiten wie der jetzigen gehören psychisch erkrankte Menschen zu denjenigen, die besonders von Prekarität, Stigmatisierung und Ausgrenzung betroffen sind, welche Form die jeweilige Krise auch immer annimmt. Was für Perspektiven kann man also als LinkeR auf dieses Thema einnehmen? Lassen sich psychische Krankheiten schlicht auf kapitalistische, patriarchale, rassistische Strukturen zurückführen? Was bedeutet die Antwort auf diese Frage für verschiedene Therapiekonzepte? Sollte Psychotherapie als individualistische Herangehensweise an soziale Probleme abgeschrieben werden? Diese Fragen und weitere können zusammen beim Vortrag mit anschließender Diskussion erörtert werden.

    Ab 19.30 Uhr gibt es Raum für gemütliches Plaudern und Vernetzung, ab 20.00 Uhr starten wir mit dem Input.