Mittwoch, 23.09.

  • 18.00 Uhr
    Zoom

    Online-Vortrag "Polizeigewalt – Ein dunkles Feld"

    "Polizeigewalt – Ein dunkles Feld": Online-Vortrag mit Laila Abdul-Rahman und Hannah Espín Grau zur ersten Studie über das Ausmaß übermäßiger polizeilicher Gewaltanwendung in Deutschland, organisiert von den Kritischen Jurist*innen Heidelberg


    Polizeibeamt*innen, die die gesetzlichen Grenzen für den Einsatz körperlichen Zwangs überschreiten, machen sich gemäß § 340 StGB wegen Körperverletzung im Amt strafbar. In den amtlichen Statistiken tauchen nur wenige solcher Fälle auf; überwiegend wird in diesen Fällen das Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaften eingestellt.

    Obwohl die Debatte über unverhältnismäßige Polizeigewalt in den letzten Wochen und Monaten an Fahrt aufgenommen hat, ist über das Dunkelfeld weiterhin wenig bekannt. So ist für den deutschsprachigen Raum kaum erforscht, welche Personen in welchen Situationen auf welche Weise von übermäßiger Polizeigewalt betroffen werden und warum sie sich für oder gegen eine Anzeige entscheiden.

    Doch auch für das Hellfeld und die staatsanwaltschaftliche Entscheidungspraxis bei derartigen Strafverfahren gibt es offene Fragen: Wie kommt es zu der verhältnismäßig hohen Einstellungszahl? Wie wird in der Polizei mit derartigen Verfahren umgegangen?

    Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Studie „KviAPol – Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“ unter Leitung von Prof. Dr. Tobias Singelnstein untersucht daher nun erstmals für Deutschland Hell- und Dunkelfeld übermäßiger polizeilicher Gewaltanwendungen. Im Vortrag werden erste Ergebnisse der Befragung von Betroffenen übermäßiger Polizeigewalt vorgestellt, die den ersten Teil der Studie darstellte. Anschließend gibt es Zeit für Fragen und Diskussion.

    Juristische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Der Vortrag findet auf Deutsch statt.

    Laila Abdul-Rahman und Hannah Espín Grau sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Forschungsprojekt KviAPol an der Ruhr-Universität Bochum.


    Link zur Veranstaltung: https://zoom.us/j/95517467361

    Das Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/359607658395248

    Website der Kritischen Jurist*innen: https://kritjurhd.jimdofree.com/

  • 20.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Gegendruck-Plenum

    Orga-Plenum des Café Gegendruck: hier planen wir gemeinsam das Programm, koordinieren die Nutzung und diskutieren neue Ideen, die ihr einbringt.

    Ihr wollt eine Veranstaltung im Gegendruck organisieren oder den Raum für Treffen nutzen? Ihr interessiert euch einfach für die Abläufe und wollt euch aktiv einbringen? Kommt vorbei!

Freitag, 25.09.

  • 17.00 Uhr
    Neckarwiese, Heidelberg

    Globaler Protest Für Klimagerechtigkeit

    +++ SAVE THE DATE +++ [English below] Globaler Protest für Klimagerechtigkeit am 25.09.:

    Nun steht es fest! Am 25.09. werden United Colors of Change und Fridays for Future Heidelberg gemeinsam in Heidelberg demonstrieren.

    Wir stellen uns gegen strukturellen Rassismus und globale Ungerechtigkeiten, die gerade durch die Klimakrise weiter verschärft werden. Die Klimakrise ist eine Krise der Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Folgen bedrohen das Recht auf Leben von Menschen auf der ganzen Welt. Gewaltvolle Konflikte um den Zugang zu Trinkwasser und Ackerland spitzen sich seit Jahren zu, zerstören tagtäglich Existenzen und vertreiben jährlich mehr Menschen. Während die Wirtschaft in Deutschland angekurbelt wird, die Emissionen wieder steigen und Ökosysteme weiterhin zerstört werden, wird die Schutzsuche Betroffener durch Regierungen aktiv verhindert.

    Lasst uns gemeinsam politische Konsequenzen einfordern und uns für eine nachhaltige und gerechte Zukunft einsetzen!

    📇 Kommt alle am 25. September auf die Straße und zeigt der Politik: Jetzt ist Zeit für radikalen Wandel! Haltet euch den Nachmittag frei und bringt alle mit - it's time to #actforjustice

    ___ Global strike for climate justice, 25.09:

    Now it’s for sure! On September 25th, United Colors of Change and Fridays for Future Heidelberg will protest together in Heidelberg.

    We will stand up against structural racism and global injustice, which are becoming more and more apparent due to the climate crisis. The climate crisis is a crisis of justice and humanity. The consequences threaten the right to life of people all over the world. Violent conflicts over access to drinking water and arable land have been coming to a head for years, destroying livelihoods on a daily basis and displacing more people every year. While the economy in Germany is being boosted, emissions are rising again and ecosystems continue to be destroyed, governments are actively preventing those affected from seeking protection.

    Let us demand political consequences and work towards a sustainable and just future!

    📇 On September 25th, come to the streets and show politicians: Now is the time for radical change! Save the date to your calender and bring everyone you know - it's time to #actforjustice

    Get more information under: https://fridaysforfuture-heidelberg.de/act-for-justice/

Montag, 28.09.

  • 18.00 Uhr
    Videokonferenz: https://bbb.stura.uni-heidelberg.de/b/mic-8wh-29p

    Gründungstreffen Initiative PHV für alle

    Liebe Kommiliton*innen, Nichts bewegt sich, wenn wir uns nicht bewegen!

    Das Patrick-Henry-Village ist die letzte Möglichkeit, die Wohnungs- und Raumpolitik in Heidelberg entscheidend mitzubestimmen. Mir ist es wichtig, dass wir uns als Studierende einbringen - nicht nur für unsere eigenen Interessen, sondern auch für unsere Überzeugungen. Unter dem Motto "PHV für alle!" will ich zusammen mit euch eine Hochschulgruppe auf die Beine stellen, die sich für ein inklusives, fortschrittliches Patrick-Henry-Village einsetzt, in dem auch Geflohene willkommen sind. Dementsprechend wäre das erste Ziel der Gruppe, zu verhindern, dass das Ankunftszentrum in die Wolfsgärten verlegt wird.

    Falls ihr euch damit identifizieren könnt, kommt am nächsten Montag ab 18 Uhr unter https://bbb.stura.uni-heidelberg.de/b/mic-8wh-29p online und lasst uns loslegen.

    Liebe Grüße

Dienstag, 29.09.

  • 19.00 Uhr
    Karlstorkino

    Filmreihe "Bewegende Bilder - bewegte Menschen" - Themenabend Feminismus

    Bilder bewegen die Welt, indem sie Menschen bewegen – was aber haben die „bewegten Bilder“, wie bekanntlich eine klassische Bezeichnung für Filme lautet, Menschen genau zu sagen, die selbst in Bewegungen aktiv sind? Menschen, die sich für andere Menschen auf der Flucht, für eine offene und tolerante Gesellschaft, für eine Welt ohne Ausbeutung oder für die Rettung des Klimas einsetzen? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt für eine Veranstaltungsreihe, die Studierende der Politikwissenschaft unter der Leitung von Professor Michael Haus in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen der Heidelberger und der weiteren regionalen Zivilgesellschaft organisieren. Es sollen dabei drei „Stimmen“ zu Gehör kommen: Stimmen engagierter Menschen vor allem aus der Heidelberger Stadtgesellschaft, Stimmen von Filmschaffenden und Stimmen der Wissenschaft.

    An diesem Abend wird "Alles ist gut" gezeigt.

    Eingeladener Diskussionsgast:

    Julia C. Kaiser, Drehbuchautorin. Sie engagiert sich in der Reihe "Gender in Progress" an der Filmakademie Baden-Württemberg für Feminismus im Kontext von Filmen.

Dienstag, 06.10.

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    "Come over and read a book": Infoladenkneipe

    Infoladenkneipe mit zwei Buchvorstellungen

Donnerstag, 08.10.

  • 19.30 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Café Alerta der AIHD/iL

    Café Alerta - das Offene Treffen der AIHD/iL

    Diesmal zum Thema „Linke Perspektiven auf Psychiatrie und psychische Erkrankungen“

    „Die Krankheit zur Waffe machen“ war der Slogan des Sozialistischen Patientenkollektivs Heidelberg, das Anfang der 70er Jahre gegründet wurde. Es verstand sich als Antwort auf menschenunwürdige Bedingungen in der Psychiatrie und deren traditionelle Methoden, bei denen der kapitalistische Kontext von Krankheiten keine Rolle spielt. Was hinter dieser und weiteren linken Sichtweisen auf Psychiatrie und psychische Erkrankungen steckt, wollen wir uns beim nächsten Café Alerta näher anschauen. Dass dieses Thema auch heute noch Relevanz hat, zeigen steigende Zahlen an Personen, die mit diversen psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben, und ein immer größer werdender Bedarf an Therapieangeboten. Es gibt wohl wenige, die nicht betroffen sind, ob direkt oder indirekt durch Personen im Familien- und Freundeskreis. In Krisenzeiten wie der jetzigen gehören psychisch erkrankte Menschen zu denjenigen, die besonders von Prekarität, Stigmatisierung und Ausgrenzung betroffen sind, welche Form die jeweilige Krise auch immer annimmt. Was für Perspektiven kann man also als LinkeR auf dieses Thema einnehmen? Lassen sich psychische Krankheiten schlicht auf kapitalistische, patriarchale, rassistische Strukturen zurückführen? Was bedeutet die Antwort auf diese Frage für verschiedene Therapiekonzepte? Sollte Psychotherapie als individualistische Herangehensweise an soziale Probleme abgeschrieben werden? Diese Fragen und weitere können zusammen beim Vortrag mit anschließender Diskussion erörtert werden.

    Ab 19.30 Uhr gibt es Raum für gemütliches Plaudern und Vernetzung, ab 20.00 Uhr starten wir mit dem Input.

Mittwoch, 14.10.

  • 20.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Gegendruck-Plenum

    Orga-Plenum des Café Gegendruck: hier planen wir gemeinsam das Programm, koordinieren die Nutzung und diskutieren neue Ideen, die ihr einbringt.

    Ihr wollt eine Veranstaltung im Gegendruck organisieren oder den Raum für Treffen nutzen? Ihr interessiert euch einfach für die Abläufe und wollt euch aktiv einbringen? Kommt vorbei!