15.30 Uhr Hans-Thoma-Platz
Die dreieinhalbstündige antifaschistische Wanderung geht über die umliegenden Berge in die Altstadt. An historisch bedeutenden Plätzen gibt es bei einer Pause Informationen zu einzelnen Aspekten des NS-Faschismus in Heidelberg, aber auch zu antifaschistischem Widerstand. Die Route umfasst etwa 7 Kilometer und 350 Höhenmeter. Für die Waldwege ist stabiles Schuhwerk sinnvoll. Im Anschluss lassen wir den Abend bei der Küfa im Café Gegendruck ausklingen. Veranstaltet von AIHD und VVN-BdA HD
19.00 Uhr Haus der Christuskirche, Zähringer Str. 30
Ein Workshop für alle, die sich fragen: Wie zur Hölle gestalte ich ein Sharepic ohne fünfzehn rosa Delfine und Comic Sans? Der Workshop vermittelt die wichtigsten Grundlagen, um mit Canva übersichtliche und ansprechende Sharepics, Plakate und Flyer für Demos und Veranstaltungen oder auch andere kreative Dinge, wie zum Beispiel Sticker, zu gestalten. Darüber hinaus werden wir uns auch damit befassen, wie du Bilder und anderes Layout-Material finden kannst.
Wir wollen das Gelernte gleich ausprobieren, deswegen bringt eure Laptops mit und meldet euch gerne schonmal online kostenlos auf Canva an. An Handy und Tablet funktioniert Canva auch, ist allerdings sehr umständlich.
Veranstaltet von Seebrücke und AIHD
19.00 Uhr Neuer Hörsaal, Albert-Ueberle-Straße 7 (beim Stura-Büro)
Vortrag: Das Vaterland retten - auf rechts oder auf ganz rechts. Deutschlands CDU/CSU und AfD im Widerstreit zweier Diagnosen von nationalem Notstand und nationalem Erfolgsweg
Veranstaltet von der ROSA Hochschulgruppe (Resolute Organisation für Solidarität und Antikapitalismus) mit versus-Politik
19.00 Uhr
Cafe Gegendruck, Fischergasse 2
leckeres veganes Essen - jeden Sonntag im Gegendruck! im April noch ab 19 Uhr
diesmal von der AIHD mit Input zur Burschenschaft Normannia
20.00 Uhr
Cafe Gegendruck, Fischergasse 2
Input der AIHD zur Burschenschaft Normannia (vorher Küfa ab 19.00)
Am 28. August 2020 kam es zu einem antisemitischen Übergriff auf dem Haus der Burschenschaft Normannia: Ein Mitglied der Landsmannschaft Afrania wurde von den Burschenschaftern, nachdem er erzählt hatte, dass er eine jüdische Großmutter hat, mit Gürteln verprügelt und mit Geld beworfen. In Folge des Vorfalls nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf und die Normannia löste ihre Aktivitas, die aktive Studentenschaft, auf. Das Verfahren war geprägt von Schweigen und Lügen seitens der Burschenschafter und im Urteil wurde das politische Motiv nicht anerkannt.
Die Normannia war Mitglied im Verband "Deutsche Burschenschaft", der 2011 einen Ariernachweis für seine Mitglieder einführte. Sie war seit vielen Jahren bekannt für das "Rumgehitlere" auf ihrem Haus, beliebte Location für rechtsradikale Veranstaltungen und hat unter anderem Mitglieder der Identitären Bewegung in ihren Reihen. Diese waren 2019 am Angriff auf das linke Zentrum "Ewwe longt´s" in Mannheim beteiligt.
Seit 2020 gibt es in Heidelberg zwar keine studierenden Normannen mehr, aber die Nazi-Burschenschaft ist damit nicht aufgelöst. Und aktuell hofft sie offenbar, dass genug Gras über den antisemitischen Angriff gewachsen ist und sie die Burschenschaft wiederbeleben kann. Sollte sie versuchen, ein neues Kapitel zu starten, stehen wir bereit, um das zu verhindern! Dafür wollen wir das Wissen über die Burschenschaft Normannia - auch im Hinblick auf die feministische und antifaschistische Vorabenddemo zum 1. Mai - mit einem Input bei der Küfa mal wieder auffrischen. Ab 19 Uhr gibt´s veganes Essen, um 20 Uhr den Input.
"Ich fasse es nicht, dass es der Antifa [...] offenbar in kürzester Zeit gelungen ist, jahrzehntelang gewachsene Freundschaften völlig unnötig zu zerstören." - Götz Goebel, Alter Herr der Burschenschaft Normannia über deren Niedergang