Film "Unser täglich Brot" über Massenproduktion von Lebensmitteln

    umwelt 

    Samstag, 10.07.2010
    22.00 Uhr
    Gärtnerei Wildwuchs, Gewann Schläuchen 56, 69121 Heidelberg Wegbeschreibung: http://www.wildwuchs-hd.de/thema6.htm

    Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft: Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge - eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut. Es werden Filmaufnahmen von der Züchtung bis zur Schlachtung von Tieren, sowie der industriellen Anpflanzung und Ernte von Obst und Gemüse gezeigt. Auf die exzessive Verwendung von Pestiziden und die Behandlung von Tieren als Ware, z. B. durch die maschinelle Auslese und Verpackung von lebenden Küken, wird ein besonderes Augenmerk gelegt.

    Unser täglich Brot ist ein Dokumentarfilm, der sich mit der Massenproduktion von Lebensmitteln in Europa beschäftigt. Er wurde zwischen 2003 und 2005 vom österreichischen Regisseur, Kameramann und Produzenten Nikolaus Geyrhalter in verschiedenen europäischen Ländern gedreht.

    Essen ist Macht. Der Film zeigt in gewaltigen Bildern das monströse Paralleluniversum der Nahrungsmittelproduktion.

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.