Der Staat vs. die Krise

    uni 

    Dienstag, 03.06.2014
    19.00 Uhr
    Neue Uni, Grabengasse 3-5, Hörsaal 7

    Vortrag zur technischen Be- und Überwältigung durch Überwachung und Repression von Die Linke.SDS Heidelberg und Rote Hilfe e.V.

    Referent: M. Demleitner

    Seit den Enthüllungen Edward Snowdens vor einem Jahr und dem bewussten Wegschauen von Polizei und Geheimdiensten stehen die Praxen der staatlichen Sicherheitsorgane so stark in der Öffentlichkeit wie noch nie. Innerhalb der Leitmedien fanden sich seitdem viele ungwohnt kritische Kommentare und Debatten. Auch die Einrichtung einer Gefahrenzone in Hamburg Anfang des Jahres sowie die Polizeipraxis bei den Blockupy-Demonstrationen und den mittlerweile zum Alltag gewordenen Blockaden von Nazi-Aufmärschen hat die allgemeine Kritik an staatlicher Überwachung und Repression auch über die linke Szene hinaus wachsen lassen.

    Viele Beobachter_innen der Polizeipraxis sehen zudem einen Zusammenhang zwischen der europaweiten Wirtschafts- und Eurokrise und stärkeren ordnungsstaatlichen Durchgreifen der staatlichen Sicherheitsorgane: Statt die Krise zu lösen, wird nur noch versucht Konsequenzen der Krise wie z.B. wachsende Proteste zu managen. Im Vortrag in Kooperation mit der Roten Hilfe sollen Überwachung, Repression sowie der Zusammenhang dieser Phänomene mit der Krise thematisiert werden.

    || Eintritt frei ||

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    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.