Frieden ohne Wasser? Das Problem der Wasserverteilung in Nahost

    umwelt  unimut 

    Montag, 22.03.2010
    19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Eintritt frei!

    Moderation: Dr. Rolf Steltemeier, Pressesprecher des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Diskussionsteilnehmer: Reuven Barak, jüdischer Nationalfonds München Dr. Aref Hajjaj, Vorsitzender des Palästina Forum Bonn Prof. Dr. Nasim Barham, Geographieprofessor der University of Jordan

    Die Knappheit der Wasserquellen im Nahen Osten ist nach wie vor ein Konfliktfaktor für die Region. Auch im Rahmen des Konfliktes zwischen Israel und Palästina spielt Wasser eine wichtige Rolle: Viele Palästinenser in den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) haben keinen Zugang zu einer hinreichenden und sicheren Wasserversorgung. Der palästinensische Wasserverbrauch pro Kopf liegt unter den akzeptablen internationalen Vorgaben zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. Der chronische Wassermangel beeinträchtigt essentielle Lebensbereiche, darunter die Hygiene, die Landwirtschaft, diverse industrielle Aktivitäten und die Viehzucht.

    Im Rahmen der "Demand Dignity"-Kampagne von Amnesty International veranstaltet die Heidelberger Hochschulgruppe eine Podiumsdiskussion zum Problem der Wasserverteilung in Nahost. Hierbei sollen zentrale Punkte erläutert werden: wo liegen die Ursachen für die ungleiche Wasserverteilung? Wie sieht die aktuelle Politik Israels und der Nachbarstaaten diesbezüglich aus? Welche Verbesserungsmöglichkeiten gäbe es und inwiefern wären diese umsetzbar?

    Unter der Moderation von Dr. Rolf Steltemeier (Pressesprecher des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) werden die Gäste über die Problematik diskutieren. Eingeladen sind hierzu Herr Reuven Barak vom jüdischen Nationalfonds in München, Dr. Aref Hajjaj, Vorsitzender des Palästina Forum Bonn und Prof. Dr. Nasim Barham, Geographieprofessor der University of Jordan. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.