Schwerpunkt-Sitzung der ^FSK zum Thema Organisierte Studierendenschaft

    gremien  uni  unimut 

    Dienstag, 24.11.2009
    19.15 Uhr
    Neue Uni, ehemaliger Senatssaal

    Hier die Einladung zu dem Treffen:

    Liebe Aktive, liebe Hochschulgruppen, liebe Fachschaften,

    Wir laden euch alle (leider etwas verspätet) zum morgigen offenen Arbeitreffen zur Organisation der Studierendenschaft an der Uni HD am

    -- Dienstag, den 24. November 2009, um 19.15, im ehemaligen Senatssaal (Neue Uni). --

    ein. (Der Raum ist vom Haupteingang her ausgeschildert.)

    Weitere Infos im Folgenden:

    In der letzten Zeit tut sich einiges an der Uni Heidelberg. Mit vielfältigen kreativen Aktionen, in langen Diskussionen und in umfangreichen Forderungslisten werden Probleme benannt, Positionen bezogen und Maßnahmen gefordert. Es gibt mittlerweile die AGSM (Arbeitsgruppe studentische Beteiligung / studentische Mitbestimmung), die Fragen wie Institutsräte, Freiräume und Verfasste/Organisierte Studierendenschaft diskutiert. Das nächste Treffen der AGSM findet am Mittwoch, 2. Dezember, 18.00 bis 20.00 Uhr, im Senatssaal der Alten Universität statt. Momentan wird dort über allgemeine Fragen und das Thema Institutsbeiräte diskutiert.

    Ein wichtiges Thema, zu dem bislang noch keine gemeinsame studentische Position ausgearbeitet ist, ist die Organisierte Studierendenschaft. Dieser Begriff bezeichnet die Organisation aller immatrikulierter Studierender mit dem Ziel, auch ohne gesetzliche Verankerung einer (Verfassten) Studierendenschaft unsere studentischen Anliegen selbst zu verwalten und zu organisieren.

    Da in Baden-Württemberg keine gesetzlich verankerte Verfasste Studierendenschaft existiert, sondern die gesetzliche "Mitwirkung der Studierenden" auf einzelne Mitglieder der "(Status-)Gruppe der Studierenden" ohne Vertretungsanspruch beschränkt ist, haben sich an den Hochschulen Baden-Württembergs unabhängige Modelle von Studierendenvertretung gebildet.

    Ohne gesetzlich festgeschriebene Satzungs-, Finanz- und Beitragsautonomie sowie Rechtsfähigkeit sind die u-Modelle in ihrer politischen Arbeit auf Achtungserfolge beschränkt und kämpfen andauernd um ihr Überleben. Diese u-Modelle leben daher (neben der ehrenamtlichen Selbstausbeutung einzelner Aktiver) von ständiger Selbsterneuerung und -überarbeitung ihrer selbst.

    Das u-Modell an der Uni Heidelberg - die Fachschaftskonferenz (FSK) - macht derzeit auch wieder einen solchen Prozess durch und die hiesige Organisierte Studierendenschaft muss sich selbst, ihre Legitimation und ihre Strukturen erneuern. Dies sollte als Chance verstanden werden, die Organisation der Studierendenschaft wieder breiter aufzustellen und gegenüber möglichst vielen interessierten und engagierten Studierenden zu öffnen.

    Am Dienstag, den 24. November um 19.15 findet daher *im ehemaligen Senatssaal in der Neuen Uni ein studentisches Arbeitstreffen dazu statt. Dort soll nicht nur über eine studentische Position für die AGSM diskutiert werden, sondern auch eine Erneuerung des u-Modells angestoßen werden.

    Wir hoffen auf eine breite Beteiligung - es ist gerade in dieser Angelegenheit wichtig, dass möglichst viele sich beteiligen. Alle können sich übrigens auch vorher im Wiki informieren und mitarbeiten:

    http://agsm.fachschaftskonferenz.de/index.php/Hauptseite Zugangsdaten: Login: agsm Passwort: wiki

    Im Anhang befinden sich auch 3 Papiere zur Vorbereitung auf das Treffen: - Zur Notwendigkeit einer Organisierten Studierendenschaft, ein Arbeitspapier zur Thematik aus FSK und AGSM. - Der "AStA" im LHG - eine knappe Zusammenfassung der Aufgaben des mundtoten und handlungsunfähigen Gremiums, das euphemistisch "AStA" heißt. - Die VS und das PM - ein grundlegendes Thesenpapier zur Problematik der Verfassten Studierendenschaft und ihres Politischen Mandats.

    Wenn ihr euch bei fsk-buerodienst@uni-hd.de anmeldet, bekommt ihr auch gern noch weitere Papiere zugesandt. Und zwar auch wirklich schneller als diese Einladung. Versprochen.

    Viele Grüße vom Bürodienst,

    im Auftrag einiger politischer Hochschulgruppen: - GEW-Studigruppe - Grüne Hochschulgruppe - Liberale Hochschulgruppe - SDS Heidelberg - Fachschaften

    PS: Diese Zusammensetzung von Einladenden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle hier nicht genannten Hochschulgruppen sind besonders eingeladen, ganz besonders jene, die bislang kaum an der Organisation der Studierendenschaft beteiligt waren.

    http://www.fachschaftskonferenz.de/

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.