Die Waffenexporte von Heckler & Koch nach Mexiko

Dienstag, 14.05.2019 , 19:30

Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof [Karte]

Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.

Zwischen 2006 und 2008 hat die Waffenschmiede Heckler & Koch Schnellfeuergewehre nach Mexiko geliefert, in Provinzen, für die von der deutschen Regierung eine Exportbeschränkung verhängt worden war, da dort der Drogenkrieg bereits besonders viele Todesopfer forderte. H&K bestritt den Vorwurf des illegalen Exports, berief sich bei „legal“ gelieferten Waffen an die Polizei auf die Endverbleibsklausel. Doch seit 15 Jahren spürt das Land die Folgen, die derWeg der Waffen in illegale Hände genommen hat. Der Vortrag wird den Verlauf des Prozesses gegen H&K und das Urteil des Stuttgarter Landgerichts über drei Manager und zwei Angestellte der Waffenschmiede im Februar 2019 und die undurchsichtige Haltung deutscher Behörden in Sachen Waffenexporte darstellen.

Referentin:
Maria-Eugenia Lüttmann, Mitglied im Heidelberger Bündnis „Stoppt den Waffenhandel!“ und im Rüstungsinformationsbüro e.V., Freiburg
VeranstalterInnen:
Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Heidelberger Bündnis "Stoppt den Waffenhandel!", Heidelberger Friedensratschlag, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Heidelberg

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