festival contre le racisme: "Esoterik und Rassismus in der Anthroposophie"

    antira  politik  vortrag 

    Samstag, 04.06.2016
    18.00 Uhr
    Zep (Zeppelinstraße 1)

    Am 04.06. wird es im Rahmen des festival contre le racisme einen Vortrag zum Thema "Esoterik und Rassismus in der Anthroposophie" geben. Der Referent ist Ansgar Martins, der schon in verschiedenen Medien, u. A. auch liberalen anthroposophischen Zeitschriften, dazu Stellung bezogen hat.

    Kurzbeschreibung: "Marken wie „Waldorf“, „Weleda“, „demeter“ und „dm“ verbindet der Bezug zur „Anthroposophie“, einer esoterischen Bewegung aus der Zeit des deutschen Kaiserreichs. Deren Gründer Rudolf Steiner (1861-1925) hatte neben spirituellen Reformprojekten und Nachrichten aus „höheren Welten“ auch rassistische und deutschnationale Lehren im Angebot. Mit deren Aufarbeitung tun sich Anthroposophen und Waldorfschulen bis heute schwer, auch ihre Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus ist weitgehend verdrängt. Kritiker gelten oft als voreingenommene Denunzianten, die Steiners Ansehen in den Dreck ziehen wollen. Währenddessen sind längst neurechte Interessenten dabei, die rassistische Esoterik in der Gegenwart fortzuschreiben."

    Weitere Infos zum Festival: https://contreleracismehd.wordpress.com/

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.