Intermediale Beschreibungskunst in der Erzählkunst der Romantik. Die poetologische Signifikanz der Ekphrasis

Mittwoch, 19.06.2019 , 19:00

Neue Universität Heidelberg (Universitätsplatz), Hörsaal 04

Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.

Mi, 19. Juni 2019 Hörsaal 04, Neue Universität Heidelberg Jessika Bogs Germanistik, Heidelberg): Intermediale Beschreibungskunst in der Erzählkunst der Romantik Die poetologische Signifikanz der Ekphrasis:

Die Debatte um gendergerechte Formen im Sprachgebrauch wird zur Zeit vielfach als polemischer Meinungsaustausch geführt. Der Vortrag stellt dagegen gesicherte Forschungsergebnisse der Linguistik ins Zentrum, die zeigen, dass mit der Verwendung des Maskulinums in aller Regel auch „männliche“ Konzeptualisierungen bei den Leserinnen und Lesern einhergehen.

Im Anschluss daran stellen sich natürlich weitere grundsätzliche Fragen: wie spiegelt sich das Denken im Sprechen, wie verlaufen Prozesse des sprachlichen Wandels – und müssen veränderte gesellschaftliche Wahrnehmungen zur Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern auch die Sprache verändern?

Vortrag im Rahmen der Interdisziplinären Vortragsreihe (IVR) Heidelberg: www.ivr-heidelberg.de

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