Raddemo: Keine Zukunft für Erdgas

    antiatom  antikap  demo  klima  lokal  politik  umwelt  verkehr  öko 

    Samstag, 12.09.2020
    15.00 Uhr
    Mannheim, Start: MVV Tower (Luisenring 49) -> Ende: GKM (Marguerrestraße)

    Die Verbrennung fossiler Rohstoffe rückt uns immer näher an die Klimakatastrophe heran. In Mannheim heizt das Steinkohlekraftwerk GKM das Klima weiter an: Es verursacht 10 % der baden-württembergischen CO2-Emissionen und ist das dreckigste Steinkohlekraftwerk Deutschlands. Die Steinkohle für das GKM wird unter unzumutbaren Bedingungen aus anderen Ländern wie Kolumbien, Russland oder Australien importiert. Es werden die Lebensgrundlagen von Menschen aufgrund des Verheizens von Steinkohle hier vor Ort zerstört. So kann und darf es nicht weitergehen. Es gibt einen bunten Blumenstrauß an Alternativen, wie z.B. Fernwärme aus Geothermie, Industrieabwärme oder Solarthermie, mit welchen Fernwärmeversorgung in den nächsten Jahren über erneuerbare Energie und Wärme gesichert werden kann. Die GKM AG jedoch hat anderes im Sinn und plant ein Gaskraftwerk in Mannheim, welches mit fossilen Brennstoffen befeuert werden soll. Und die Politik? Schaut schweigend zu. Das können wir so nicht hinnehmen! Wir müssen uns für eine klimagerechte Zukunft einsetzen, in der die 1,5°C–Grenze eingehalten wird. Wir brauchen Klimagerechtigkeit und erneuerbare Fernwärme jetzt!

    Wir fordern deshalb vom Mannheimer Gemeinderat: · Stoppen Sie die Lieferung von Steinkohle-Fernwärme nach Mannheim · Lassen Sie jetzt die Potenziale für Gebäudedämmung und klimaneutrale Wärmeerzeugung erheben · Sorgen Sie für den Ausbau von 100% klimaneutraler Wärme bis spätestens 2030 · Verhindern Sie Erdgas-Kraftwerke als Übergangstechnologie

    Um dafür zu kämpfen, gehen wir am Samstag, den 12. September, um 15 Uhr mit einer Raddemo auf die Straße zu den Orten der Klimazerstörung. Lasst uns zeigen, wie viele wir sind! Bitte tragt Mund-Nasen-Schutz und nach Möglichkeit Fahrradhelm! Wir werden verantwortungsbewusst und mit Abstand demonstrieren.

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.